Medien: London und Paris planen Unterstützungstruppe für die Ukraine
(AFP) Großbritannien und Frankreich erwägen laut Berichten britischer Zeitungen als federführende Kräfte die Schaffung einer Truppe zur Unterstützung der Ukraine nach einer möglichen von den USA verhandelten Waffenruhe im Ukraine-Krieg. Die Truppe soll aus maximal 30.000 Soldaten und Soldatinnen bestehen, die in nur "minimaler" Stärke am Boden eingesetzt werden sollen, wie der "Guardian" am Donnerstag unter Berufung auf namentlich nicht genannte Regierungsvertreter schrieb.
Die Soldaten sollen demach nicht an den östlichen Frontlinien stationiert werden.
Der Fokus solle auf der Luft- und Seeverteidigung liegen, berichtete die "Financial Times". Vor allem bei der Luftverteidigung und der Fähigkeit, "auf eklatante Verstöße gegen eine Waffenruhe zu antworten", seien die westlichen Verbündeten der Ukraine der russischen Armee "deutlich überlegen", sagte ein Regierungsvertreter der Zeitung.
Die Europäer befürchten angesichts der jüngsten US-Vorstöße und Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zur Zukunft der Ukraine, dass sie und Kiew von Verhandlungen über die Beendigung des Krieges ausgeschlossen werden und die USA diese zugunsten von Russland führen.
Mehrere europäische Staaten fordern Sicherheitsgarantien für die Ukraine von Washington, um Russland nach einem Waffenstillstand von erneuten Angriffen auf die Ukraine dauerhaft abzuhalten.
Trump hatte in der vergangenen Woche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert – der erste direkte Kontakt zwischen dem Weißen Haus und dem Kreml seit dem Beginn der russischen Invasion, der sich am Montag zum dritten Mal jährt.
Im Anschluss kündigte der US-Präsident den "unverzüglichen" Beginn von Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine an. Am Dienstag trafen sich dann in Riad Delegationen der USA und Russlands.
Trump kündigte an, er werde sich "wahrscheinlich" noch im Februar mit Putin treffen.
Den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selensykj machte er faktisch für den russischen Angriffskrieg mitverantwortlich und bezeichnete ihn als "Diktator". Am Donnerstag erklärte der Kreml, er stimme "vollständig" mit den Positionen der US-Regierung überein.
kü/ju
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