Japan kämpft gegen größte Waldbrände seit mehr als 30 Jahren
(AFP) In Japan haben die Behörden am Samstag die größten Waldbrände seit mehr als drei Jahrzehnten bekämpft. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde wurden nach dem Ausbruch des Feuers am Mittwoch landesweit rund 1700 Feuerwehrleute mobilisiert.
Die Flammen haben sich demnach auf etwa 1200 Hektar im Wald von Ofunato in der nördlichen Region Iwate ausgebreitet.
Luftaufnahmen des TV-Senders NHK zeigten weißen Rauch, der einen kompletten Berg bedeckte. Nach Angaben der Polizei kam in den Flammen mindestens ein Mensch ums Leben.
"Wir prüfen die Größe des betroffenen Gebiets noch, aber es ist das größte Feuer seit dem Waldbrand 1992 in Kushiro, Hokkaido", erklärte ein Sprecher der Behörde der Nachrichtenagentur AFP.
Das Feuer zerstörte damals 1030 Hektar Land.
Zwei weitere Brände wurden am Samstag gemeldet - einer in Yamanashi und ein weiterer in einem anderen Gebiet von Iwate.
Nach den Angaben der Gemeinde Ofunato beschädigten die Flammen mehr als 30 Gebäude, mehr als 1000 Anwohner wurden evakuiert.
kbh
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