Meloni und Ärzte ohne Grenzen kritisieren Israel wegen humanitärer Krise im Gazastreifen
(AFP) Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni hat die humanitäre Situation im Gazastreifen als "immer dramatischer und durch nichts zu rechtfertigen" bezeichnet. Es bestehe "die Notwendigkeit, das humanitäre Völkerrecht zu achten", erklärte Meloni am Mittwoch vor dem italienischen Parlament.
Die ultrarchte Regierung in Rom unterstützt die israelische Regierung in ihrem Kampf gegen die islamistische Palästinenserorganisation Hamas im Gazastreifen; bisher hatte sie die humanitäre Lage im Gazastreifen nicht kritisiert.
Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) machte Israel für die Schaffung einer "absichtlichen humanitären Katastrophe" verantwortlich.
"Wir beobachten in Echtzeit die Schaffung von Bedingungen für eine Vernichtung palästinensischen Lebens in Gaza", erklärte die Organisation. "Gaza ist die Hölle auf Erden für Palästinenser geworden", hieß es weiter.
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte am Montag angekündigt, dass die israelischer Armee "mit voller Kraft" im Gazastreifen vorrücken werde.
Seit dem 2. März blockiert Israel alle Hilfslieferungen in das abgeriegelte Palästinensergebiet. Die zuvor bereits bestehende Nahrungsmittel- und Medikamenten-Knappheit wurde dadurch noch einmal dramatisch verschärft.
Netanjahu sagte weiter, sein Land werde sich darum bemühen, Länder zu finden, die Einwohner aus dem Gazastreifen bei sich aufnehmen.
hue/cp
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