Mindestens zwei Tote bei neuer Gewalt in syrischer Provinz Suwaida
(AFP) Nach den schweren Kämpfen zwischen Angehörigen verschiedener Religionen im vergangenen Monat ist es in der syrischen Region Suwaida erneut zu Gefechten gekommen. Dabei seien am Sonntag mindestens zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.
Bei Kämpfen mit "örtlichen Gruppen" nahe Tel Hadid im Westen der mehrheitlich von Drusen bewohnten Provinz seien ein Mitglied der Sicherheitskräfte getötet und sieben weitere verletzt worden, erklärte die Organisation.
Zuvor sei ein "örtlicher Kämpfer" getötet worden.
Auch in der Umgebung der Stadt Thaala gab es der Beobachtungsstelle zufolge Kämpfe. Zuvor sei die Gegend aus von Regierungskräften kontrollierten Gebieten heraus beschossen worden.
Die Beobachtungsstelle erklärte, auch in der Provinzhauptstadt Suwaida seien "Explosionen und Schüsse" zu hören gewesen.
Es sind die ersten Kämpfe seit Inkrafttreten einer Waffenruhe in der Provinz am 20. Juli. Zuvor hatte es zwischen der religiösen Minderheit der Drusen und sunnitischen Beduinenstämmen in Suwaida heftige Kämpfe gegeben.
Regierungstruppen griffen auf Seiten der Beduinenstämme ein, Israel unterstützte die Drusen.
Bei der Gewalt starben nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mehr als 1400 Menschen. Auch nach Inkrafttreten der Waffenruhe bleibt die Lage höchst angespannt.
Die Beobachtungsstelle und örtliche Vertreter werfen der Regierung in Damaskus eine Blockade der Provinz Suwaida vor.
fs/gt
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