2025-03-28 09:43:09
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Israels Armee fliegt nach Raketen-Beschuss erneut Luftangriffe im Libanon

(AFP) Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge als Reaktion auf Raketenbeschuss aus dem Libanon erneut Luftangriffe auf das Nachbarland geflogen. Die Armee greife "derzeit Terrorziele der Hisbollah im Südlibanon an", erklärte am Freitag das Militär.

Am Morgen war Israel eigenen Angaben zufolge aus dem Libanon angegriffen worden.

Die Armee habe "zwei Projektile" als aus dem Libanon kommend identifiziert, teilte die Armee mit. Eines der Projektile wurde demnach abgefangen, das zweite landete im Libanon.

Israels Verteidigungsminister Israel Katz machte die libanesische Regierung für die Angriffe verantwortlich.

Wenn es in der Region Galiläa keine Ruhe gebe, "dann gibt es auch keine Ruhe in Beirut", warnte er. Israel werde für die Sicherheit der Bewohner im Norden des Landes sorgen "und mit aller Gewalt gegen jede Bedrohung vorgehen", warnte Katz.

Die Hisbollah-Miliz im Libanon erklärte, nicht für den Raketenbeschuss verantwortlich zu sein.

Die Waffenruhe werde weiter eingehalten, betonte die die vom Iran unterstützte Miliz im Onlinedienst Telegram.

Wenige Stunden vor den von der israelischen Armee vermeldeten Angriffen aus dem Libanon waren bei israelischen Angriffen im Süden des Nachbarlandes sechs Menschen getötet worden.

Nach israelischen Angaben richteten sich die Angriffe gegen Hisbollah-Ziele. Die libanesische Nachrichtenagentur ANI berichtete von Bombardierungen im Südlibanon und von einer "Säuberungsaktion" in einer Ortschaft nahe der Grenze zu Israel, wo heftiges Feuer zu hören gewesen sei.

Am vergangenen Wochenende hatte es zum ersten Mal seit dem Beginn einer Ende November in Kraft getretenen Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah wieder Raketenbeschuss auf Israel gegeben.

Israel flog daraufhin wieder Luftangriffe auf Ziele im Libanon.

Die Hisbollah-Miliz hatte unmittelbar nach dem Beginn des durch den Hamas-Angriff auf Israel ausgelösten Gaza-Kriegs im Oktober 2023 mit einem verstärkten Raketenbeschuss auf Israel begonnen. In der Folge flohen rund 60.000 Menschen aus dem Norden Israels.

Nur ein kleiner Teil von ihnen ist seit dem Inkrafttreten der Waffenruhe zurückgekehrt. Auf der libanesischen Seite wurden rund eine Million Menschen durch die Kämpfe aus dem Süden des Landes vertrieben.

kbh/dja

CW

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