Verwirrung um US-Vorgaben gegen "Diversitätsprogramme" europäischer Firmen
(AFP) Vorgaben der US-Regierung, die sich gegen sogenannte Diversitätsprogramme in europäischen Unternehmen richten, sorgen weiter für Verwirrung. Die US-Botschaften in Paris und Berlin erklärten am Mittwoch, dass nicht geplant sei, Unternehmen auf das Vorhandensein derartiger interner Regeln zu überprüfen.
Unternehmen mit Verträgen mit US-Unternehmen würden allerdings aufgefordert, die Einhaltung von US-Regeln verbindlich zuzusichern.
In den vergangenen Wochen hatten mehrere französische sowie dänische Unternehmen, die in den USA Geschäfte machen oder machen wollen, Schreiben von US-Botschaften erhalten.
Darin wurden sie aufgefordert, einen Fragebogen zur Einhaltung eines US-Dekrets auszufüllen und zu bestätigen, dass sie "keine Programme zur Förderung von Vielfalt, Gleichberechtigung und Integration durchführen".
US-Präsident Donald Trump hatte am Tag seines Amtsantritts am 20. Januar das von der US-Botschaft zitierte Dekret unterzeichnet.
Es verbietet US-Bundesbehörden den Einsatz von Programmen für Diversität, Gleichstellung und Inklusion - im Englischen abgekürzt als DEI. Trump und seine Anhänger verteufeln derartige Programe als diskriminierend und unvereinbar mit der Leistungsgesellschaft.
Die Schreiben an die Unternehmen hatten in europäischen Ländern für scharfe Kritik gesorgt.
Frankreich wies sie als "inakzeptable" Einflussnahme zurück.
pe/oer
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