2025-02-03 13:29:08
Gesundheit

Besorgniserregende PFAS-Belastung an Nord- und Ostseestränden

Bild unter Lizenz von Shutterstock.com verwendet

Jüngste Erkenntnisse von Greenpeace haben erhebliche Bedenken hinsichtlich der PFAS-Belastung entlang der Nord- und Ostseeküsten aufgeworfen. Insbesondere Schaumproben, die an beliebten Stränden wie Norderney, Sylt und Sankt Peter-Ording gesammelt wurden, wiesen PFAS-Werte auf, die erstaunlicherweise 290 bis 3777 Mal über den dänischen Sicherheitsgrenzen lagen. Diese Kontamination übersteigt nicht nur die in Deutschland festgelegten Trinkwasserstandards, sondern verdeutlicht auch das beunruhigende Fehlen von Warnungen seitens der deutschen Behörden, im krassen Gegensatz zu den proaktiven Hinweisen aus Dänemark und den Niederlanden.

PFAS, oft als 'ewige Chemikalien' bezeichnet, aufgrund ihrer Beständigkeit in der Umwelt, stellen ernsthafte Gesundheitsrisiken dar, insbesondere für gefährdete Bevölkerungsgruppen wie Kinder und Haustiere. Das Vorhandensein dieser Chemikalien im Meeresschaum weckt Besorgnis über möglichen direkten Hautkontakt, Einatmen oder versehentliche Einnahme. Als Vorsichtsmaßnahme raten Experten Strandbesuchern, den Kontakt mit Meeresschaum zu vermeiden.

Trotz der alarmierenden Enthüllungen haben die örtlichen Behörden bisher keine umfangreichen Tests durchgeführt oder öffentliche Warnungen herausgegeben, sodass viele sich der potenziellen Risiken nicht bewusst sind. Umweltaktivisten fordern ein umfassendes Verbot von PFAS und betonen die Notwendigkeit strengerer Vorschriften und besserer Gesundheitspolitiken. Das anhaltende Problem der Mikroplastik verschärft diese Umweltprobleme zusätzlich und deutet auf eine umfassendere Krise hin, die dringend Aufmerksamkeit und Maßnahmen erfordert, um sowohl die marinen Ökosysteme als auch die öffentliche Gesundheit zu schützen.

gmx
3. Februar 2025 um 09:25

Nord- und Ostseeküste durch PFAS-Chemikalien belastet

Politik
Meeresschaum an deutschen Nord- und Ostseeküsten ist mit schädlichen PFAS-Chemikalien belastet; Proben 290-3777-fach über dänischem Grenzwert; deutscher Trinkwassergrenzwert ebenfalls überschritten; Behörden warnen nicht offiziell und testen nicht.
Tagesschau
3. Februar 2025 um 04:00

PFAS - Hoch belasteter Meeresschaum an Nord- und Ostsee

Greenpeace warnt, dass PFAS im Meeresschaum eine erhöhte Exposition für Menschen bedeuten, da der Schaum direkt mit der Haut in Kontakt kommen, eingeatmet oder versehentlich verschluckt werden kann, insbesondere von Kindern und Haustieren, die damit spielen. Strandbesucher sollten Kontakt mit Meeresschaum vermeiden.
AFP
3. Februar 2025 um 11:05

Greenpeace warnt vor hoher Konzentration von PFAS-Chemikalien in Meeresschaum

Greenpeace warnt vor extrem hohen PFAS-Konzentrationen im Meeresschaum an deutschen Küsten, die dänische Grenzwerte deutlich überschreiten. PFAS sind in Alltagsprodukten enthalten, stehen wegen Gesundheitsrisiken in der Kritik, einige sind verboten, und Umwelt- und Verbraucherschützer fordern ein umfassendes Verbot. Behörden testen nicht und warnen nicht.
KW

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