2025-02-05 13:29:08
Deutschland kämpft mit massivem Sozialwohnungsdefizit: Forderung nach 100.000 neuen Einheiten jährlich
Deutschland steht vor einem erheblichen Mangel an Sozialwohnungen, mit einem gemeldeten Defizit von 550.000 Einheiten. Dieses dringende Problem hat eine Koalition von Organisationen, darunter Mieterverbände, Baugewerkschaften und Wohlfahrtsverbände, dazu veranlasst, den Bau von jährlich 100.000 neuen Sozialwohnungen zu fordern. Die Koalition schlägt vor, dass die Senkung der Baustandards dies machbar machen könnte, indem sie einfachere Designs ohne kostspielige Merkmale wie dreifachverglaste Fenster oder Tiefgaragen befürwortet.
Der Bedarf an mehr erschwinglichem Wohnraum ist dringend, insbesondere da viele Babyboomer sich dem Ruhestand mit begrenzten Renten nähern, was möglicherweise ihre Abhängigkeit von Sozialwohnungen erhöht. Außerdem erfordert der Anstieg der Zahl von Menschen mit Behinderungen mehr barrierefreie Wohnmöglichkeiten. Trotz dieser Bedürfnisse wurden 2023 nur 23.000 Sozialwohnungen unterstützt, was hinter den Durchschnittswerten der Vorjahre zurückbleibt.
Die hohen Kosten für den Bau von „Premium“-Sozialwohnungen stellen laut Experten ein erhebliches Hindernis dar. Durch die Einführung einfacherer Bautypen, wie sie in Schleswig-Holstein zu sehen sind, könnten die Baukosten um bis zu ein Drittel gesenkt werden, während die Vorschriften dennoch eingehalten werden. Darüber hinaus werden lokale Regierungen aufgefordert, mehr erschwingliches Land bereitzustellen, um Sozialwohnungsprojekte zu erleichtern.
Die Koalition drängt die deutsche Regierung, ihr Versprechen einzuhalten, jährlich den Bau von 100.000 Sozialwohnungen zu unterstützen, ein Ziel, das bisher nicht erreicht wurde. Der Mangel an politischem Fokus auf bezahlbares Wohnen wird als großes Versäumnis angesehen, wobei Kritiker auf das Fehlen klarer Ziele in den politischen Parteiprogrammen hinweisen. Während die Wohnungskrise sich verschärft, warnt die Koalition, dass ohne entschlossenes Handeln die sozialen Auswirkungen weiter zunehmen werden.
Der Bedarf an mehr erschwinglichem Wohnraum ist dringend, insbesondere da viele Babyboomer sich dem Ruhestand mit begrenzten Renten nähern, was möglicherweise ihre Abhängigkeit von Sozialwohnungen erhöht. Außerdem erfordert der Anstieg der Zahl von Menschen mit Behinderungen mehr barrierefreie Wohnmöglichkeiten. Trotz dieser Bedürfnisse wurden 2023 nur 23.000 Sozialwohnungen unterstützt, was hinter den Durchschnittswerten der Vorjahre zurückbleibt.
Die hohen Kosten für den Bau von „Premium“-Sozialwohnungen stellen laut Experten ein erhebliches Hindernis dar. Durch die Einführung einfacherer Bautypen, wie sie in Schleswig-Holstein zu sehen sind, könnten die Baukosten um bis zu ein Drittel gesenkt werden, während die Vorschriften dennoch eingehalten werden. Darüber hinaus werden lokale Regierungen aufgefordert, mehr erschwingliches Land bereitzustellen, um Sozialwohnungsprojekte zu erleichtern.
Die Koalition drängt die deutsche Regierung, ihr Versprechen einzuhalten, jährlich den Bau von 100.000 Sozialwohnungen zu unterstützen, ein Ziel, das bisher nicht erreicht wurde. Der Mangel an politischem Fokus auf bezahlbares Wohnen wird als großes Versäumnis angesehen, wobei Kritiker auf das Fehlen klarer Ziele in den politischen Parteiprogrammen hinweisen. Während die Wohnungskrise sich verschärft, warnt die Koalition, dass ohne entschlossenes Handeln die sozialen Auswirkungen weiter zunehmen werden.
Der Presse-Radar zum Thema:
AFP
IG BAU fordert Absenkung der Baustandards gegen Wirtschaftskrise und Wohnungsnot
Wirtschaft
Politik
IG BAU-Vorsitzender Feiger fordert Absenkung der Baustandards, um sozialen Wohnungsbau zu verbilligen. Gewerkschaft kritisiert mangelnde Aufmerksamkeit für Wohnungsnot im Wahlkampf und will Forderungskatalog vorstellen. Ziel von 100.000 neuen Sozialwohnungen pro Jahr soll umgesetzt werden. Wohnungsbau ist wichtig für Gesamtwirtschaft.
zeit
Bundestagswahl: Bündnis Soziales Wohnen fordert Politik zu sozialem Wohnungsbau auf
Politik
Finanzen
Wirtschaft
Bündnis Soziales Wohnen kritisiert fehlende Bauziele und Finanzierung für neuen Wohnraum; Pestel-Institut, Bauforschungsinstitut ARGE untersuchen Wohnungsmarkt; Zensus 2022 zeigt Wohnungslücke; 250.000 Wohneinheiten 2021 fertiggestellt; Robert Feiger (IG BAU) im Bündnis; Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie, Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau, Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel im Bündnis; Bundesregierung verfehlte Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr; Mind..
gmx
Studie: Zahl der Sozialwohnungen in NRW sinkt bis 2030 stark
Finanzen
Wirtschaft
Politik
In NRW fallen 160.000 der 427.000 Sozialwohnungen bis 2030 aus der Preisbindung. Laut Pestel-Institut fehlen bundesweit 550.000 Sozialwohnungen, mindestens 2 Millionen werden bis 2030 benötigt. 2022 wurden jedoch nur schätzungsweise 250.000 neue Sozialwohnungen fertiggestellt.
Welcome!

infobud.news ist ein KI-betriebener Nachrichtenaggregator, der weltweite Nachrichten vereinfacht und individuell anpassbare Feeds in mehreren Sprachen für maßge- schneiderte Einblicke in Technologie, Finanzen, Politik und mehr bietet. Aufgrund der Diversität der Nachrichten- quellen bietet es präzise und relevante Nachrichtenaktualisierungen, wobei es sich voll und ganz auf die Fakten fokussiert ohne dabei die Meinung zu beeinflussen. Mehr erfahrenExpand