2025-02-07 17:55:09
Pollution

Roter Fluss weckt Umweltbedenken in Argentinien

Ein erschreckender Anblick hat die Aufmerksamkeit der Bewohner in Argentinien auf sich gezogen, als der Sarandí-Fluss in der Nähe von Buenos Aires eine leuchtend blutrote Farbe annahm. Diese Verfärbung hat erhebliche Bedenken hinsichtlich potenzieller Umweltverschmutzung durch lokale Industrieaktivitäten aufgeworfen. Der Fluss, der in den Río de la Plata mündet, wird verdächtigt, durch Abfälle aus nahegelegenen Textil- und Pelzverarbeitungsanlagen kontaminiert zu sein.

Einheimische, darunter Maria Ducomls, haben bereits frühere Fälle von ungewöhnlichen Verfärbungen und unangenehmen Gerüchen aus dem Wasser gemeldet. Visuelle Beweise für den alarmierenden Farbton des Flusses, festgehalten in Fotos und Videoaufnahmen, wurden weit verbreitet geteilt und verstärken die Besorgnis der Gemeinschaft. Die Nähe des Flusses zu einem Naturschutzgebiet erhöht die umweltpolitischen Einsätze zusätzlich.

Das Umweltministerium in Buenos Aires hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursache des Phänomens zu ermitteln. Erste Theorien deuten darauf hin, dass organische Substanzen oder chemische Farbstoffe, möglicherweise einschließlich Anilin, verantwortlich sein könnten. Die Umweltabteilung hat Wasserproben zur Analyse entnommen, um festzustellen, ob diese Substanzen tatsächlich die Schuldigen sind.

Bewohner haben ihre Bedenken in den sozialen Medien geäußert und nicht nur die auffällige rote Farbe, sondern auch einen schmierigen Film auf der Wasseroberfläche bemerkt. Obwohl die Intensität der Farbe bis zum späten Nachmittag nachzulassen schien, hat der Vorfall breitere Diskussionen über das Management von Industrieabfällen und den Umweltschutz ausgelöst.

Während die Untersuchung fortgesetzt wird, bleibt die Gemeinschaft wachsam und drängt die Behörden, die potenziellen Verschmutzungsquellen anzugehen und zukünftige Vorkommnisse zu verhindern. Dieser Vorfall dient als eindringliche Erinnerung an die Auswirkungen, die industrielle Aktivitäten auf fragile Ökosysteme haben können, und an die Bedeutung strenger Umweltüberwachung.

Berliner Zeitung
7. Februar 2025 um 14:58

Blutroter Fluss beunruhigt Menschen in Argentinien

Ein Kanal in Argentinien hat sich blutrot gefärbt, was Anwohner beunruhigt. Sie befürchten, dass giftige Substanzen aus nahegelegenen Industriebetrieben ins Wasser gelangt sind. Das Umweltministerium untersucht die Ursache der Verfärbung, die möglicherweise auf organische Stoffe zurückzuführen ist.
AFP
7. Februar 2025 um 11:29

Blutroter Fluss beunruhigt Menschen in Argentinien - Umweltverschmutzung vermutet

Blutrotes Wasser im Fluss Sarandí in Avellaneda nahe der Hauptstadt Buenos Aires, Argentinien beunruhigt Anwohner; Umweltverschmutzung durch ansässige Textil- und Fellverarbeitungsbetriebe vermutet; 52-jährige Anwohnerin María Ducomls berichtet von wechselnden Verfärbungen und Ölschicht im Wasser; Provinz Buenos Aires lässt Proben zur Analyse entnehmen.
Tagesschau - Nachrichten USA & Amerika
7. Februar 2025 um 14:10

Umweltverschmutzung vermutet Blutroter Fluss in Argentinien besorgt Anwohner

Blutroter Kanal Sarandí in der Gemeinde Avellanda nahe Buenos Aires beunruhigt Anwohner wie Hausfrau María Ducomls; Umweltverschmutzung durch Textil- und Fellverarbeitungsbetriebe entlang des Sarandí vermutet; Umweltministerium untersucht Ursache mit Proben, möglicherweise organische Stoffe; Kanal zeigte laut Ducomls bereits verschiedene Färbungen, auch Fettschicht; Empörung in sozialen Medien, Farbe am Nachmittag etwas ausgeblasst.
KW

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