Globale Einigung über Biodiversitätsfinanzierung erreicht
Auf der jüngsten UN-Konferenz in Rom erzielten die Weltführer eine historische Einigung zur Finanzierung des Schutzes der Biodiversität bis 2030. Die Entscheidung folgte auf intensive Verhandlungen, die zuvor bei einem Treffen in Cali, Kolumbien, ins Stocken geraten waren. Delegierte aus 154 Ländern applaudierten dem Kompromiss, der die Mobilisierung von jährlich 200 Milliarden Dollar zur Sicherung von Ökosystemen und Wildtieren vorsieht. Diese Finanzierung umfasst einen erheblichen Beitrag von 30 Milliarden Dollar von wohlhabenden Nationen zur Unterstützung ärmerer Länder.
Die Vereinbarung baut auf dem Montrealer Abkommen von 2022 auf, das 23 ehrgeizige Ziele festlegte, darunter den Schutz von 30% der globalen Land- und Meeresflächen bis 2030. Derzeit stehen nur 17% der Land- und 8% der Meeresflächen unter Schutz. Die Erreichung dieser Ziele ist entscheidend, da Wissenschaftler warnen, dass ein Scheitern die globale Ernährungssicherheit gefährden und wirtschaftliche Kosten in Billionenhöhe aufgrund nicht nachhaltiger Praktiken nach sich ziehen könnte.
Die Konferenz markierte einen bedeutenden Fortschritt trotz der Abwesenheit der Vereinigten Staaten von der Konvention über die biologische Vielfalt. Susana Muhamad, die COP16-Präsidentin, lobte die "unglaubliche Arbeit" der Teilnehmer bei der Erreichung dieses Konsenses. Die Vereinbarung ebnet auch den Weg für den nächsten Klimagipfel in Brasilien und unterstreicht die Verbundenheit von Biodiversitätsschutz und Klimaschutzmaßnahmen.
Obwohl die Vereinbarung ein Meilenstein ist, bleiben die Verteilungsmechanismen für die Mittel ein Streitpunkt. Nichtsdestotrotz stellt der Deal einen entscheidenden Fortschritt in der internationalen Zusammenarbeit zur Bewältigung der Biodiversitätskrise dar und betont die Notwendigkeit kollektiven Handelns in einer gespaltenen Welt. Experten betonen die Dringlichkeit der Umsetzung dieser Maßnahmen, um einen irreversiblen Schaden an den Ökosystemen des Planeten zu verhindern.
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