Öffentliche Meinung zur Legalisierung von Cannabis in Deutschland
Eine kürzlich durchgeführte Umfrage zeigt, dass 55 % der Deutschen gegen die Aufhebung des Cannabisgesetzes sind, das im April 2024 den Freizeitgebrauch teilweise legalisierte. Durchgeführt von der KKH Kaufmännische Krankenkasse, umfasste die Umfrage 1.012 Teilnehmer und deutet auf eine starke öffentliche Unterstützung für das bestehende Gesetz hin.
Einige Politiker, darunter Tino Sorge von der Union, setzen sich jedoch für eine Reform oder vollständige Aufhebung ein und verweisen auf potenzielle Risiken im Zusammenhang mit einem erhöhten Cannabiskonsum, wie den Anstieg von Psychosefällen in Kanada.
Während 36 % der Befragten für die Aufhebung des Gesetzes sind, unterstützt ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung weiterhin den Legalisierungsrahmen. Das Gesetz erlaubt den persönlichen Anbau von bis zu drei Pflanzen und den Besitz von 50 Gramm, wobei der nicht-kommerzielle Gebrauch betont wird.
Bedenken hinsichtlich der Exposition von Jugendlichen, übermäßigem Konsum und dem Schwarzmarkt bestehen weiterhin und rufen nach verstärkten Bildungs- und Präventionsinitiativen. Die Debatte bleibt komplex und spiegelt eine gespaltene, aber engagierte öffentliche Meinung über die Zukunft der Cannabisgesetzgebung in Deutschland wider.
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