Tuberkulosefälle bei Kindern in Europa steigen
Europa erlebt einen besorgniserregenden Anstieg der Tuberkulosefälle bei Kindern unter 15 Jahren, mit einem Anstieg von zehn Prozent im Jahr 2023. Diese Kinder machen jetzt 4,3 Prozent aller neuen TB-Fälle oder Rückfälle in der EU und im Europäischen Wirtschaftsraum aus.
Dies ist das dritte aufeinanderfolgende Jahr mit steigenden TB-Fällen bei Kindern in der Region. Insgesamt wurden 2023 in Europa fast 37.000 TB-Fälle diagnostiziert, etwa 2.000 mehr als im Vorjahr.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) betonen die Dringlichkeit, diese wachsende Gesundheitskrise anzugehen. Die Ausbreitung antibiotikaresistenter TB-Stämme erschwert die Situation weiter.
Hans Kluge von der WHO betonte die Bedeutung von Prävention und frühzeitiger Behandlung und warnte davor, dass das Ignorieren des Problems zukünftige Konsequenzen haben wird. Der Rückgang der Entwicklungshilfe bedroht zudem die Bemühungen zur Bekämpfung der Krankheit und gefährdet den Zusammenbruch von TB-Programmen in 27 Ländern.
Effektive Finanzierung und globale Zusammenarbeit sind entscheidend, um Tuberkulose unter Kontrolle zu bringen und letztendlich auszurotten.
Der Presse-Radar zum Thema:
Europa verzeichnet im dritten Jahr in Folge einen Anstieg der Tuberkulosefälle bei Kindern
Tuberkulose: WHO warnt vor Kollaps im Kampf gegen die Krankheit - DER SPIEGEL
WHO: 27 Ländern droht Kollaps im Kampf gegen TB
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