2025-03-28 23:05:56
Europa
Politik

Herausforderungen bei den Koalitionsgesprächen

Bild mit freundlicher Genehmigung von : (Sandro Halank, Wikimedia Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Sandro_Halank)

Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD in Deutschland sind in eine kritische Phase eingetreten, da die Hauptgruppe der Parteiführer nun die Gespräche übernimmt. Trotz vorheriger Diskussionen und in mehreren Arbeitsgruppen erzielter Vereinbarungen bestehen weiterhin erhebliche Meinungsverschiedenheiten in Schlüsselbereichen wie Migration, Besteuerung, Renten und Energiepolitik.

Der finanzielle Aspekt ist besonders umstritten, da Prognosen auf ein mögliches Defizit von rund 600 Milliarden Euro bis 2029 hinweisen. Die SPD plädiert für höhere Steuern auf Spitzenverdiener und die Einführung einer Vermögenssteuer, während die CDU/CSU jegliche Steuererhöhungen ablehnt und stattdessen auf Haushaltskonsolidierung und Einsparungen setzt.

Auch die Migrationspolitik bleibt ein Streitpunkt, wobei die CDU einen strengeren Ansatz verfolgt, während die SPD Bedenken hinsichtlich der Einhaltung europäischer Gesetze äußert. Zusätzlich gibt es Debatten über die Eingliederung des Entwicklungsministeriums ins Auswärtige Amt, was die SPD ablehnt.

Die Koalition strebt an, vor Ostern eine Regierungsvereinbarung abzuschließen, doch bestehen Unsicherheiten, ob diese Frist eingehalten werden kann. Die Parteiführer äußern sich optimistisch, aber der Bedarf an erheblichen Kompromissen ist offensichtlich. Die SPD betont die Wichtigkeit der Modernisierung und der Sicherstellung effizienter Regierungsarbeit, wobei sie aus den Fehlern der vorherigen Koalition lernen möchte.

Unterdessen heben Kritiken anderer Parteien, wie der Grünen, Bedenken hinsichtlich des mangelnden Ehrgeizes der Koalition in der Klimapolitik und den Plänen zur Energiewende hervor. Diese laufenden Verhandlungen sind entscheidend für die Gestaltung einer potenziellen schwarz-roten Regierung in Deutschland, wobei viele Augen darauf gerichtet sind, wie diese komplexen Fragen gelöst werden.

AFP
27. März 2025 um 16:03

Koalitionsverhandlungen: Hauptgruppe mit Parteichefs übernimmt Beratungen

Die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD gehen am Freitag in die nächste Phase. Davor gibt es ein Auftaktstatement mit den Parteichefs Friedrich Merz von der CDU, Markus Söder von der CSU sowie Lars Klingbeil und Saskia Esken von der SPD (15.00 Uhr).
Der Spiegel
28. März 2025 um 17:26

Koalition: CDU, CSU und SPD verhandeln »einige Brocken«: Spitzengespräche gestartet

Anderthalb Wochen sprachen CDU, CSU und SPD in Arbeitsgruppen über einen Koalitionsvertrag, nun übernehmen die Spitzenkräfte. Lars Klingbeil will aus den Fehlern der Ampelkoalition lernen.
DER SPIEGEL
28. März 2025 um 17:26

Koalition: CDU, CSU und SPD verhandeln »einige Brocken«: Spitzengespräche gestartet - DER SPIEGEL

Die Spitzenverhandlergruppe von CDU, CSU und SPD hat ihre Verhandlungen begonnen. Das Ziel ist ein Koalitionsvertrag für eine schwarz-rote Bundesregierung. Die Parteichefs sind optimistisch, aber die Finanzen bleiben ein großes Problem. Überschlägige Berechnungen zeigen, dass dem Regierungsbündnis bis 2029 etwa 600 Milliarden Euro fehlen könnten.
gmx
28. März 2025 um 17:13

"Zweite Halbzeit": Jetzt geht es um die großen Kompromisse

In den Koalitionsverhandlungen treten die Spitzenverhandler einer 19-köpfigen Gruppe in Erscheinung. Zentrale Themen sind die großen Streitthemen, die zu klären sind und welche Wünsche sich finanzieren lassen. Ergebnis soll ein Koalitionsvertrag sein, der die Agenda einer schwarz-roten Bundesregierung prägt. Im Finanzenbereich liegen sich Union und SPD am weitesten auseinander, bei Asylverfahren und Staatsbürgerschaftsrecht müssen Kompromisse gefunden werden, wie CDU-Chef Merz betont hat, die..
KW

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