2025-04-01 23:55:09
Migration
Regierung

Faeser verteidigt Migrationspolitik: Asylanträge sinken, Abschiebungen steigen rapide an

Bild mit freundlicher Genehmigung von : AFP (ODD ANDERSEN)

Die deutsche Innenministerin Nancy Faeser hat die Migrationspolitik ihrer Amtszeit verteidigt, angesichts bemerkenswerter Veränderungen bei den Asylantragszahlen. Faeser betonte die Bemühungen, die Einwanderung von Fachkräften zu fördern, während irreguläre Migration eingedämmt und Menschenschmuggel bekämpft werden soll. Aktuelle Daten zeigen einen signifikanten Rückgang der Asylanträge, wobei der März die niedrigsten Zahlen seit Beginn der COVID-19-Pandemie verzeichnet.

Faeser hob einen Rückgang der Asylanträge im ersten Quartal um 35 % im Vergleich zu 2024 hervor und führte dies auf verstärkte Grenzkontrollen zurück. Zudem ist die Zahl der Abschiebungen stetig gestiegen, und die Zahlen haben sich seit 2021 fast verdoppelt.

In der Zwischenzeit sieht sich BAMF-Präsident Hans-Eckhard Sommer Kritik ausgesetzt, weil er vorgeschlagen hat, vom individuellen Asylrecht zu humanitären Aufnahmen überzugehen. Politiker von SPD, Grünen und Linken fordern seinen Rücktritt, da sie seine Haltung als Herausforderung für etablierte rechtliche Rahmenbedingungen ansehen. Faeser hat sich von Sommers Ansichten distanziert, ohne personelle Änderungen anzukündigen. Die anhaltende Debatte unterstreicht die Komplexität, humanitäre Verpflichtungen mit nationalen Migrationspolitiken in Einklang zu bringen.

AFP
1. April 2025 um 08:15

Faeser verteidigt Bilanz ihrer Migrationspolitik - weniger Asylgesuche

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat die Migrationspolitik der scheidenden Regierung verteidigt. Sie gab an, dass es im ersten Quartal dieses Jahres deutlich weniger Asylanträge gegeben habe als im Vorjahr. Die Zahl der Rückführungen sei hingegen gestiegen und lag in Januar und Februar um 87,7 Prozent über dem gleichen Zeitraum 2022. Faeser ist seit Dezember 2021 Bundesinnenministerin und wird sich in einer möglichen neuen Regierung mit CDU und CSU weiterhin im Amt befinden.
EURACTIV.com
1. April 2025 um 13:01

Deutschlands Innenministerin schreibt Grenzkontrollen die niedrigsten Migrationzahlen seit COVID-19 zu

Deutschlands scheidende Innenministerin Nancy Faeser schreibt den Grenzkontrollen einen signifikanten Rückgang der Asylanträge zu. Die jährliche Zahl der Asylanträge fiel 2024 um 33 % auf 213.000, die niedrigste Zahl seit 2021. Faeser verweist auf die internen Grenzkontrollen als entscheidend für diesen Rückgang und merkt an, dass ihnen in rund 50.000 Fällen die Einreise verweigert wurde und 2.000 Menschenhändler festgenommen wurden. Die kommende Regierung hat versprochen, die Maßnahmen weiter..
stern
1. April 2025 um 11:56

Migrationspolitik: Bamf-Chef persönlich für Asyl-Wende - Rücktrittsforderungen

Bamf-Präsident Hans-Eckhard Sommer, von Horst Seehofer (CSU) eingesetzt, fordert radikalen Kurswechsel in der Asylpolitik weg von individueller Prüfung hin zu humanitären Aufnahmen. Politiker von SPD, Grünen und Linken wie Ralf Stegner, Filiz Polat, Clara Bünger, Lamya Kaddor und Felix Banaszak fordern Sommers Rücktritt, da er als Behördenleiter das geltende Recht und die Genfer Flüchtlingskonvention infrage stelle. CDU-Politiker Thorsten Frei zeigt Sympathie für Sommers Vorschlag, der auch die..
DER SPIEGEL
1. April 2025 um 14:54

Hans-Eckhard Sommer: SPD-Vertreter kritisieren Bamf-Präsidenten scharf – Grüne und Linke fordern Rücktritt - DER SPIEGEL

Bamf-Chef Hans-Eckhard Sommer fordert die Abschaffung des individuellen Asylrechts, was von SPD und Grünen als Rücktrittsanliegen angesehen wird. Innenministerin Nancy Faeser zieht zunächst keine Konsequenzen, aber Linke-Abgeordnete Clara Bünger kritisiert sie dafür, dass sie Sommers nicht bereits beim Amtsantritt abgezogen hat. Der Historiker Heinrich Winkler hatte im Februar eine Debatte über das individuelle Grundrecht auf Asyl angestoßen.
KW

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