Johnson & Johnson: Milliarden-Vergleich abgelehnt, Talkum-Klagen drohen Konzern weiter zu belasten
Johnson & Johnson sieht sich weiterhin erheblichen rechtlichen Herausforderungen in Bezug auf seine Talkumprodukte gegenüber. Ein Bundeskonkursrichter hat kürzlich den 9-Milliarden-Dollar-Vergleichsvorschlag des Unternehmens abgelehnt, was die dritte Ablehnung seiner Konkursversuche zur Beilegung zahlreicher Klagen markiert.
Diese Klagen behaupten Verbindungen zwischen Talkumpuder und ernsthaften Gesundheitsproblemen, einschließlich Eierstockkrebs und Mesotheliom. Trotz der Ablehnung dieser Ansprüche durch das Unternehmen hat es den Verkauf von talkumbasiertem Babypuder weltweit eingestellt.
Mit über 90.000 anhängigen Ansprüchen wird Johnson & Johnson den Fokus zurück auf Zivilklagen verlagern. Das jüngste Gerichtsurteil trägt zu den laufenden Komplexitäten dieser Fälle bei und hat den Aktienwert des Unternehmens negativ beeinflusst.
Die Entscheidung von Johnson & Johnson, Talkumprodukte auslaufen zu lassen, spiegelt den steigenden Druck durch Rechtsstreitigkeiten und öffentliche Überprüfung wider. Während der Rechtsstreit weitergeht, muss das Unternehmen eine herausfordernde Landschaft navigieren und dabei die Bedenken der betroffenen Verbraucher ansprechen.
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Johnson & Johnson Loses in Court Again in Bid to Settle Talc Cases
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