2025-04-03 22:55:09
Politik
Regierung

Festnahmen in der Türkei nach Boykott-Protesten

Bild mit freundlicher Genehmigung von : AFP (YASIN AKGUL)

In der Türkei hat die jüngste Festnahme von 11 Personen nach Aufrufen zu einem wirtschaftlichen Boykott gegen regierungsnahe Unternehmen erhebliche Kontroversen ausgelöst. Der Boykott wurde als Protest gegen die Verhaftung des Istanbuler Oppositionsbürgermeisters Ekrem İmamoğlu initiiert und zielte darauf ab, den politischen Status quo herauszufordern. Die Staatsanwaltschaft in Istanbul hat die Festgenommenen wegen 'Hass und Diskriminierung' sowie 'Anstiftung zu öffentlicher Feindseligkeit' angeklagt. Trotz des verfassungsmäßigen Schutzes der Meinungs- und Versammlungsfreiheit war die Reaktion der Regierung rigoros.

Bekannte Persönlichkeiten, die den Boykott unterstützt haben, sahen sich Konsequenzen gegenüber, darunter die Entfernung aus Fernsehprojekten. Dieses Durchgreifen hat die Spannungen verschärft, wobei Studentengruppen und Oppositionsführer sich für eine stärkere Teilnahme am Boykott einsetzen. Die Maßnahme wird als symbolischer Akt des Widerstands gegen das wahrgenommene unterdrückerische politische Klima gesehen. Die Situation hat Vergleiche mit einem 'türkischen Frühling' gezogen und beleuchtet das angespannte politische Umfeld des Landes sowie die wachsende Unruhe unter seinen Bürgern. Die harte Haltung der Regierung unterstreicht das empfindliche Gleichgewicht zwischen der Aufrechterhaltung der Ordnung und der Achtung demokratischer Freiheiten.

zeit
3. April 2025 um 10:15

Türkei: Inhaftierungen nach regierungskritischen Boykottaufrufen in der Türkei

In der Türkei wurden elf Menschen bei Razzien verhaftet, nachdem Polizeieinheiten Boykottaufrufe gegen Regierungsnahes Unternehmen gefolgt waren. Die Ermittlungen richteten sich gegen Verbreitung von 'Hass und Diskriminierung' in sozialen Medien. Der Justizminister hatte die Boykottaufrufe kritisiert, Oppositionelle appellierten jedoch an die Menschen, bestimmte Marken zu meiden als Zeichen des Protests gegen die Inhaftierung mehrerer Studenten.
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3. April 2025 um 11:50

Elf Personen in der Türkei im Rahmen einer Untersuchung zu einem Boykottaufruf festgenommen

In der Türkei sind nach der Festnahme des Oppositionsbürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, Proteste ausgebrochen. Studentengruppen haben zu einem eintägigen Einkaufsboykott aufgerufen und Unternehmen aufgefordert, zu schließen. Die Staatsanwaltschaft in Istanbul untersucht die Aufrufe zum Boykott und hat 11 Personen wegen "Hass und Diskriminierung" sowie "Anstiftung der Öffentlichkeit zu Hass und Feindseligkeit" festgenommen. Der Boykott wird als eine Form des durch die Verfassung gesch..
zdf
3. April 2025 um 15:19

Türkei: Inhaftierungen wegen Boykottaufrufen

Aus Protest gegen die jüngsten politischen Entwicklungen hat die türkische Opposition zu einem Einkaufsboykott aufgerufen. Die Reaktion: Haftbefehle gegen 16 Verdächtige.
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3. April 2025 um 15:30

Türkei: Große Verhaftungswelle nach Aufrufen zu wirtschaftlichem Boykott zugunsten von Imamoglu

Die türkischen Sicherheitsbehörden haben eine Verhaftungswelle gestartet, die mindestens 10 Personen umfasst, nach den Aufrufen der Opposition, den Konsum im ganzen Land zu boykottieren. Viele Fachleute wurden unter dem Vorwurf festgenommen.
KW

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