Le Pens Kampf um Präsidentschaft 2027
Marine Le Pen, verurteilt wegen Veruntreuung von EU-Geldern, ist entschlossen, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um bei den Präsidentschaftswahlen 2027 in Frankreich zu kandidieren. Obwohl sie zu vier Jahren Gefängnis und einem fünfjährigen Kandidaturverbot verurteilt wurde, plant sie, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
Das Berufungsverfahren soll bis Mitte 2026 abgeschlossen sein, was ihr die Teilnahme ermöglichen könnte, wenn die sofortige Wirkung des Verbots aufgehoben wird. Sollte die Berufung scheitern, könnte Le Pen den Fall an das höchste französische Gericht weiterleiten, was ihr Verbot möglicherweise bis nach der Wahl verzögern würde.
Gleichzeitig beabsichtigt sie, die Verfassungsmäßigkeit des Urteils anzufechten und argumentiert, es schränke die Wählerfreiheit ein. Darüber hinaus zieht Le Pen in Betracht, die Angelegenheit vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu bringen, trotz ihrer früheren Kritik an der Institution, mit der Behauptung, das Urteil schade den Wählerrechten.
Ihre Partei, Rassemblement National, zielt darauf ab, das Urteil durch nationale Proteste zu delegitimieren, ein Schritt, der das Vertrauen in die französische Justiz gefährden könnte.
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