Veränderungen der Abtreibungsdemografie in Deutschland
Im Jahr 2024 meldete Deutschland 106.000 Abtreibungen, was einen marginalen Anstieg von 0,2 % gegenüber dem Vorjahr zeigt. Die Altersdemografie der Frauen, die Abtreibungen vornehmen lassen, hat sich im letzten Jahrzehnt erheblich verändert.
Während die Abtreibungen bei jüngeren Frauen zurückgegangen sind, gab es einen bemerkenswerten Anstieg bei Frauen ab 30 Jahren. Insbesondere stiegen die Abtreibungen bei Frauen im Alter von 30 bis 34 Jahren um 12,8 % und bei Frauen im Alter von 35 bis 39 Jahren um 31,2 %.
Dieser Wandel wird teilweise auf demografische Veränderungen zurückgeführt, mit weniger jungen und mehr älteren Frauen in der Bevölkerung. Die meisten Abtreibungen (96 %) wurden nach der Beratungsregelung durchgeführt, nur 4 % aufgrund medizinischer oder sexueller Straftatbestände.
Die am häufigsten eingesetzten Verfahren waren die Absaugmethode, die in 46 % der Fälle angewendet wurde, und das Medikament Mifegyne, das in 41 % der Fälle verwendet wurde. Trotz der stabilen Gesamtzahlen heben diese demografischen Veränderungen die sich entwickelnden Trends in den reproduktiven Entscheidungen deutscher Frauen hervor.
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