2025-05-07 10:30:10
Politik

Friedrich Merz: Der Weg zum Kanzler

Bild mit freundlicher Genehmigung von : AFP (RALF HIRSCHBERGER)

Friedrich Merz wurde als zehnter Bundeskanzler Deutschlands gewählt, was einen bedeutenden politischen Übergang markiert. Seine Wahl verlief nicht ohne Herausforderungen, da er im ersten Wahlgang keine absolute Mehrheit erringen konnte und eine zweite Runde notwendig wurde, in der er schließlich 325 Stimmen erhielt. Dieser anfängliche Rückschlag war unerwartet angesichts der theoretischen Mehrheit, die seine CDU/CSU und SPD-Koalition innehatte.

Der holprige Start der Wahl hat Fragen zur Stabilität der neuen Regierung aufgeworfen. Analysten äußern Bedenken über die Fähigkeit der Koalition, die Einheit zu bewahren, insbesondere angesichts des politischen Misstrauens und der Uneinigkeit unter einigen Parlamentariern. Trotz dieser Hürden ist Merz fest entschlossen, sich auf wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu konzentrieren und Deutschlands Rolle in europäischen und transatlantischen Angelegenheiten zu stärken. Seine Regierung hat bereits Schritte unternommen, um die Regierungsfunktionen zu straffen, indem sie Bürokratie abbaut und Experten aus dem privaten Sektor in Schlüsselpositionen im Kabinett beruft.

Merz' außenpolitische Agenda unterstreicht auch das Engagement, Deutschlands internationale Stellung zu stärken. Seine ersten offiziellen Reisen als Kanzler nach Frankreich und Polen verdeutlichen sein Bestreben, die europäische Zusammenarbeit zu fördern und drängende Themen wie Migration und den Ukraine-Konflikt anzugehen. Das Kabinett, das Minister sowohl von der CDU als auch von der SPD umfasst, spiegelt eine Mischung aus Erfahrung und strategischem Ansatz zur Regierungsführung wider.

Die Folgen der Wahl haben Diskussionen über mögliche Verschiebungen in politischen Allianzen und den Standpunkt der CDU zur Zusammenarbeit mit anderen Parteien, einschließlich der Linken, ausgelöst. Mitten in diesen Entwicklungen hat die SPD Matthias Miersch als neuen Fraktionsvorsitzenden ernannt, der eine entscheidende Rolle bei der Navigation der Koalitionsdynamik spielen wird. Während Merz seine Kanzlerschaft antritt, bleibt der Fokus auf der Bereitstellung effektiver Regierungsführung trotz des turbulenten Starts.

Deutsche Welle
6. Mai 2025 um 14:18

Friedrich Merz nach Fehlstart zum Bundeskanzler gewählt

Friedrich Merz wurde im zweiten Wahlgang zum zehnten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt, nachdem er im ersten Wahlgang keine absolute Mehrheit erreichte. Die neue Regierungskoalition von CDU/CSU und SPD sicherte ihm schließlich 325 Ja-Stimmen. Die unerwartete Niederlage im ersten Wahlgang war ein politischer Schock, da die Koalition theoretisch über genügend Stimmen verfügt. Artikel 63 des Grundgesetzes regelt solche Situationen, indem es innerhalb von 14 Tagen mehrere Wahlgä..
gmx
7. Mai 2025 um 01:33

Hamburgische Bürgerschaft wählt neuen Bürgermeister

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stern
7. Mai 2025 um 01:30

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Die Hamburgische Bürgerschaft wählt am Mittwoch den Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und seine rot-grüne Regierungsmannschaft erneut. SPD und Grüne regieren seit 2015 zusammen in Hamburg, wobei beide Parteien bei der jüngsten Bürgerschaftswahl Verluste erlitten haben. Dennoch verfügen sie über eine Mehrheit von 70 der 121 Bürgerschaftssitze, so dass Tschentschers Wiederwahl als Regierungschef als sicher gilt.
Frankfurter Rundschau
7. Mai 2025 um 04:06

Wer vom Merz-Debakel profitiert: Meinungsforscher sieht nur einen Gewinner

Friedrich Merz wurde nach einer knappen Abstimmung zum Bundeskanzler gewählt, wobei er im ersten Wahlgang die nötige Mehrheit verfehlte. Die neue schwarz-rote Koalition, bestehend aus CDU, CSU und SPD, steht bereits zu Beginn ihrer Amtszeit vor Herausforderungen, da einige Abgeordnete sich nicht an die Koalitionsdisziplin hielten. Der Meinungsforscher Manfred Güllner sieht die AfD als Hauptprofiteur des Debakels, da das Vertrauen in die politischen Institutionen geschwächt wurde. In aktuellen..
KW

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