Island wählt: Politisches Erdbeben nach Regierungszusammenbruch bahnt sich an
Island steht vor einer vorgezogenen Parlamentswahl nach dem Zusammenbruch der Regierungskoalition unter der Leitung von Premierminister Bjarni Benediktsson. Die Auflösung des Parlaments erfolgte nach Streitigkeiten über Migrations- und Energiepolitik, was Präsidentin Halla Tómasdóttir dazu veranlasste, Neuwahlen auszurufen. Mit 63 zu vergebenden Sitzen werden die ersten Ergebnisse am Sonntagmorgen erwartet.
Umfragen deuten auf eine potenzielle konservativ-rechte Koalition unter Benediktsson oder eine liberal-zentristische Koalition mit der Sozialdemokratischen Allianz und der Liberalen Reformpartei hin. Der Fortschrittspartei wird eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung der nächsten Regierung zugeschrieben. Diese politische Umwälzung erfolgt, nachdem Katrín Jakobsdóttir, die langjährige Premierministerin, zurückgetreten ist und die Links-Grüne Bewegung sowie andere Parteien um die Führung streiten.
Das Wahlergebnis könnte Islands politische Landschaft neu definieren und erhebliche Auswirkungen auf die politische Ausrichtung haben. Während die Nation wählt, könnte der Einfluss der Fortschrittspartei sie zu einem Königsmacher bei der Bildung der neuen Regierung machen. Die Ergebnisse dieser Wahl werden genau beobachtet, da sie einen Wandel in der Regierungsführung und politischen Ausrichtung des Landes signalisieren könnten.
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