2024-12-31 23:55:08
Politik
Europa

Deutschlands Haltung zu Georgiens Unruhen

Deutschland hat zusammen mit Frankreich und Polen eine klare Haltung gegen die jüngsten politischen Entwicklungen in Georgien eingenommen, indem es Einreiseverbote für neun georgische Beamte verhängt hat. Diese Entscheidung beruht auf Vorwürfen der Gewalt gegen Demonstranten und Oppositionsfiguren im Land. Die regierende Partei, Georgischer Traum, gegründet von Milliardär Bidsina Iwanischwili, steht in der Kritik, weil sie sich von demokratischen Prinzipien entfernt, was sich in der Aussetzung der EU-Beitrittsverhandlungen bis 2028 zeigt.

Diese Maßnahmen der georgischen Regierung haben landesweit zu weitreichenden Protesten geführt. Demonstranten, die EU- und georgische Flaggen tragen, protestieren seit Wochen und fordern eine Wiederholung der im Oktober gewonnenen Parlamentswahlen der national-konservativen Partei. Die Proteste wurden mit heftigen Reaktionen der Behörden beantwortet, was Besorgnis über Menschenrechtsverletzungen hervorruft.

Das Weimarer Dreieck – bestehend aus Deutschland, Frankreich und Polen – verurteilt die politische Unterdrückung in Georgien und drängt die Regierung, Menschenrechte und demokratische Prozesse zu respektieren. Sie fordern eine Rückkehr zur europäischen Integration und betonen die Notwendigkeit eines nationalen Dialogs, der alle politischen Akteure einbezieht. Die Situation wird weiter verkompliziert durch die umstrittene Ernennung des ultranationalistischen Micheil Kawelaschwili zum Präsidenten, dessen Legitimität von der pro-europäischen Präsidentin Salome Surabischwili nicht anerkannt wird.

Angesichts dieser Spannungen beobachtet die internationale Gemeinschaft genau, wie Georgien mit den Protesten umgeht und sein Engagement für demokratische Werte zeigt. Die verhängten Einreiseverbote spiegeln eine breitere Forderung nach Rechenschaft und Einhaltung demokratischer Normen wider, mit der Hoffnung, Georgien zurück auf einen Weg des friedlichen und demokratischen Regierens zu führen.

zeit
31. Dezember 2024 um 19:20

Georgien: Deutschland verhängt Einreisesperren gegen neun Georgier

Politik
Das Auswärtige Amt verhängt Einreiseverbote gegen neun Georgier wegen Gewalt gegen Demonstranten und Oppositionelle. Deutschland, Frankreich und Polen im Weimarer Dreieck kritisieren die regierende Partei Georgischer Traum, gegründet von Milliardär Bidsina Iwanischwili, für "politischen Kurs der Unterdrückung" und "Abkehr von Demokratie" durch Suspendierung der EU-Beitrittsverhandlungen bis 2028, was landesweite Proteste und Gewalt gegen friedliche Demonstranten und Oppositionsführer auslöste...
Der Spiegel
31. Dezember 2024 um 21:50

Georgien: Einreisesperren gegen Vertreter Georgiens wegen Gewalt gegen Protestierende

Politik
Deutschland, Frankreich und Polen, das Weimarer Dreieck, verurteilen Gewalt gegen Demonstranten und Opposition in Georgien, verhängen Visabeschränkungen. Die Regierungspartei Georgischer Traum, gegründet von Milliardär Bidsina Iwanischwili, wird für Unterdrückung, Abkehr von Demokratie und Verzögerung von EU-Beitrittsverhandlungen verantwortlich gemacht. Tausende demonstrieren seit Wochen für Wiederholung der Parlamentswahl vom Oktober, bei der die nationalkonservative Partei siegte. Die proeu..
AFP
31. Dezember 2024 um 20:34

Deutschland erlässt Einreisesperren gegen neun Vertreter Georgiens

Politik
Deutschland, Frankreich und Polen verurteilen Gewalt gegen Demonstranten, Medien und Opposition in Georgien, fordern Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten, verurteilen Drohungen gegen georgische Politiker. Einreisesperre gegen 9 Verantwortliche, Aussetzung der Visafreiheit. Besorgt über politische Krise nach Parlamentswahlen, Aussetzung des EU-Beitrittsprozesses, Ernennung des ultrarechten Micheil Kawelaschwili zum Präsidenten, dessen Legitimität die amtierende Präsidentin nicht anerk..
AFP
31. Dezember 2024 um 15:32

Deutschland, Frankreich und Polen verurteilen Gewalt gegen Opposition in Georgien

Politik
Deutschland, Frankreich und Polen verurteilen Gewalt gegen Opposition in Georgien; fordern Achtung der Menschenrechte, Rückkehr zur europäischen Integration, Neuwahlen wegen "verbreiteter Unregelmäßigkeiten" und Einbeziehung aller Akteure in nationalen Dialog; kritisieren Aussetzung der Visafreiheit für georgische Amtsträger, Einfrieren des EU-Beitrittsprozesses, Sieg der Partei Georgischer Traum bei umstrittenen Parlamentswahlen, Rückfahren der europäischen Unterstützung und Zusammenarbeit mit..
KW

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