2025-01-28 17:55:10
Politik
Migration

Kontroverse um Trumps Umsiedlungsvorschlag

Bild mit freundlicher Genehmigung von : AFP (MANDEL NGAN)

Jüngste Äußerungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump haben erhebliche Kontroversen ausgelöst. Trumps Vorschlag, Palästinenser aus Gaza in die Nachbarländer Ägypten und Jordanien umzusiedeln, stieß auf weitverbreitete Ablehnung und Besorgnis. Sowohl Ägypten als auch Jordanien haben diese Idee entschieden zurückgewiesen und jegliche Behauptungen über eine Einigung mit Trump widerlegt. Dieser Vorschlag kommt inmitten einer schweren humanitären Krise in Gaza, wo lang anhaltende Konflikte die Infrastruktur zerstört und Millionen von Menschen vertrieben haben.

Trumps Äußerungen wurden in Absprache mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu getroffen, um Netanyahus Regierung angesichts interner Bedrohungen zu stabilisieren. Die israelische Rechte hat Trumps Standpunkt weitgehend unterstützt und sieht darin einen Vorteil für ihre Sache. Die palästinensische Behörde und die internationale Gemeinschaft, einschließlich Frankreich und Spanien, haben den Plan jedoch verurteilt und ihn als Verletzung des Völkerrechts und als erhebliches Hindernis für die Erreichung einer Zwei-Staaten-Lösung bezeichnet.

Der Vorschlag und seine Implikationen haben diplomatische Spannungen ausgelöst, wobei die Länder die Notwendigkeit der palästinensischen Souveränität und das Recht der Palästinenser, in ihrer Heimat zu bleiben, betonen. Während die Waffenstillstandsverhandlungen fortgesetzt werden, bleibt der internationale Fokus auf der Erreichung von Frieden durch diplomatische Mittel anstatt durch erzwungene Umsiedlungen. Die Europäische Union wurde aufgefordert, ihre Unterstützung für humanitäre Bemühungen zu verstärken und eine unabhängigere Politik in Bezug auf den palästinensisch-israelischen Konflikt zu etablieren. Trotz dieser Spannungen unterstreicht die Situation die Komplexität, dauerhaften Frieden in der Region zu erreichen.

EuroNews
28. Januar 2025 um 06:30

Trump sprach mit Sisi und wird zustimmen, wie auch König Abdullah II. von Jordanien der Aufnahme der Palästinenser zustimmen wird

Politik
Trump sprach mit Sisi und König Abdullah II. von Jordanien über die Aufnahme der Palästinenser. Trumps Äußerungen über die Abschiebung der Palästinenser nach Ägypten und Jordanien und die Säuberung des Gazastreifens haben die Regierungen in der Region beunruhigt und wurden von der palästinensischen Präsidentschaft und den Außenministern Jordaniens und Ägyptens abgelehnt. Trump belebte den Bombengeschäft-Deal mit Israel wieder und wird eine Zwei-Staaten-Lösung mit Benjamin Netanjahu erörtern. T..
The Guardian
28. Januar 2025 um 13:50

Trump wiederholt Vorschlag, dass Palästinenser aus Gaza nach Ägypten und Jordanien umziehen sollten

Politik
Trump wiederholte seinen Vorschlag, Palästinenser aus Gaza nach Ägypten oder Jordanien umzusiedeln, trotz weit verbreiteter Ablehnung. Die Äußerungen erfolgen inmitten einer verheerenden humanitären Krise im Gazastreifen, wo 15 Monate Krieg 70% der Infrastruktur zerstört und etwa 90% der 2,3 Millionen Einwohner vertrieben haben. Der Konflikt führte auch zum Tod von etwa 1.200 Israelis und Ausländern und zur Geiselnahme von 250 Menschen bei einem Angriff der Hamas. Die Vorbereitungen für die zw..
AFP
28. Januar 2025 um 13:36

Kairo dementiert Telefonat von Trump und al-Sisi - Katar dringt auf Zweistaatenlösung

Politik
Ägypten dementiert Telefonat zwischen Trump und al-Sisi; Katar bekräftigt Unterstützung für Zweistaatenlösung; Trump erwähnt Ägypten und Jordanien als mögliche Aufnahmeländer für Palästinenser; Katar vermittelt aktuelle Gaza-Waffenruhe zwischen Hamas und Israel; Verhandlungen zwischen Hamas und Israel sollen am 4. Februar beginnen; Katar arbeitet trotz Differenzen mit USA an gemeinsamer Politik; Waffenruhe in Gaza läuft in sechswöchiger Phase, Verhandlungen sollen am 16. Tag beginnen.
derstandard
28. Januar 2025 um 14:34

Kairo dementiert Telefonat von Trump und al-Sisi

Politik
US-Präsident Trump hatte zuvor gefordert, den Gazastreifen "zu säubern" und die mehr als 2 Millionen Einwohner auf Jordanien und Ägypten aufzuteilen. Aus dem arabischen Raum folgte daraufhin deutliche Kritik
KW

Account

Warteliste für den personalisierten Bereich


Welcome!

InfoBud.news

infobud.news ist ein KI-betriebener Nachrichtenaggregator, der weltweite Nachrichten vereinfacht und individuell anpassbare Feeds in mehreren Sprachen für maßge- schneiderte Einblicke in Technologie, Finanzen, Politik und mehr bietet. Aufgrund der Diversität der Nachrichten- quellen bietet es präzise und relevante Nachrichtenaktualisierungen, wobei es sich voll und ganz auf die Fakten fokussiert ohne dabei die Meinung zu beeinflussen. Mehr erfahrenExpand