2025-01-30 05:40:09
Agriculture
Food

Wildfleisch-Boom in Deutschland: Direktverkauf kurbelt lokale Wirtschaft kräftig an

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In der Jagdsaison 2023/24 erlebte Deutschland einen signifikanten Anstieg der Wildfleischproduktion, mit 26.951 Tonnen, die vermarktet wurden, was einem Anstieg von 8% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg generierte einen Umsatz von 190 Millionen Euro. Allein Nordrhein-Westfalen (NRW) trug 2.235 Tonnen bei, was im Vergleich zur vorherigen Saison einem Anstieg von 19% entspricht. Trotz der höheren Zahlen von NRW macht es nur 8% des nationalen Gesamtergebnisses aus.

Regionen wie Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen trugen ebenfalls bedeutend bei, wobei Hessen über 11% des Wildschweinfleisches des Landes lieferte. Jäger in diesen Bundesländern vermarkten ihre Fänge zunehmend direkt, oft über lokale Metzger, Märkte oder Restaurants, anstatt über Supermärkte. Dieser direkte Ansatz unterstützt nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern bietet den Verbrauchern auch erschwinglichere Optionen. Beispielsweise kostet ein direkt vom Jäger erworbenes Hirschfilet etwa 25 Euro pro Kilogramm, deutlich weniger als der Preis in gehobenen Geschäften.

Die gestiegene Produktion unterstreicht das wachsende Interesse an nachhaltig bezogenem Fleisch und unterstützt die wirtschaftliche Bedeutung der Jagdindustrie. Während Deutschland weiterhin seine Wildbestände verwaltet, bleibt der Direktverkauf von Wildfleisch ein wichtiger Bestandteil der ländlichen Wirtschaft.

t-online
30. Januar 2025 um 03:30

Mehr als 2200 Tonnen Wildfleisch aus NRW-Revieren

Umwelt
In NRW wurden 2235 Tonnen Wildfleisch geschossen, vor allem von Wildschweinen und Rehen. Trotz Steigerung tragen NRW-Jäger nur 8% zum deutschen Wildfleischaufkommen bei. Wildfleisch direkt vom Jäger ist meist günstiger als im Feinkostladen.
gmx
30. Januar 2025 um 03:33

Jäger vermarkten mehr Wildfleisch im Südwesten

Umwelt
Wirtschaft
Jäger in Baden-Württemberg vermarkteten 2023/24 fast 2.700 Tonnen Wildfleisch, 6,2% mehr als 2022/23. Hauptanteile waren Rehe (1.427 Tonnen) und Wildschweine (1.190 Tonnen); Damwild (28 Tonnen) und Rotwild (53 Tonnen) hatten geringere Anteile. Deutschlandweit wurden 26.951 Tonnen Wildbret verkauft, 8% mehr als Vorjahr. In Deutschland hatten zuletzt knapp 51.400 Menschen einen Jagdschein. Jäger erwirtschafteten deutschlandweit mit dem unverarbeiteten Fleisch etwas mehr als 190 Millionen Euro. D..
gmx
30. Januar 2025 um 03:32

Mehr Wild in Rheinland-Pfalz verarbeitet

Umwelt
Rheinland-Pfalz, eines der waldreichsten Bundesländer, lieferte 2023/24 über 11% der in Deutschland verarbeiteten Wildschweine. Insgesamt erlegten Jäger dort fast 60.000 Wildschweine, rund 91.100 Rehe (5.300 mehr als zuvor), sowie über 8.200 Rothirsche und rund 4.500 Damhirsche. Das Wildfleisch wird meist direkt über Jäger, Metzger oder lokale Märkte vermarktet.
KW

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