Globale Einigung über Biodiversitätsfinanzierung bei COP16
Auf der UN-Biodiversitätskonferenz in Rom haben fast 200 Länder eine bahnbrechende Vereinbarung getroffen, um den Schutz von Natur und Biodiversität zu finanzieren. Dieses Abkommen, bekannt als Globaler Naturpakt, zielt darauf ab, bis 2030 30 % der weltweiten Land- und Meeresgebiete zu schützen. Um dies zu erreichen, haben sich die Industrieländer verpflichtet, bis zum Ende des Jahrzehnts jährlich bis zu 30 Milliarden Dollar bereitzustellen, mit einem sofortigen Ziel von 19 Milliarden Dollar pro Jahr.
Ein robustes Überwachungsrahmenwerk wird die effektive Umsetzung des Plans sicherstellen und markiert einen bedeutenden Fortschritt, nachdem frühere Verhandlungen in Cali ins Stocken geraten waren. Die Konferenz bereitete auch den Weg für den bevorstehenden globalen Klimagipfel in Brasilien. Bemerkenswert ist, dass das Abkommen die Länder ermutigt, Subventionen für umweltschädliche Industrien abzubauen und die Bedeutung von Schulden-gegen-Natur-Tauschgeschäften und Biodiversitätsausgleichen als innovative Finanzierungsmechanismen zu betonen.
Trotz der Abwesenheit der Vereinigten Staaten, die sich von internationalen Umweltabkommen distanziert haben, stellt der Pakt eine kollektive Anstrengung dar, den alarmierenden Rückgang von Wildtierpopulationen und Ökosystemen umzukehren. Umweltorganisationen wie Greenpeace und WWF haben das Abkommen als "Hoffnungsschimmer" für Naturschutzbemühungen gewürdigt und die beispiellose Zusammenarbeit zwischen den Nationen anerkannt.
Der Erfolg von COP16 unterstreicht die dringende Notwendigkeit globaler Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Biodiversitätsverlustes, wobei die Mobilisierung sowohl öffentlicher als auch privater Ressourcen entscheidend ist. Während die Welt auf den nächsten Klimagipfel zusteuert, dient das Rom-Abkommen als entscheidender Schritt im globalen Engagement zum Erhalt des natürlichen Erbes unseres Planeten.
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