2025-02-28 13:29:09
Nature
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Sustainability

Globale Einigung über Biodiversitätsfinanzierung bei COP16

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Auf der UN-Biodiversitätskonferenz in Rom haben fast 200 Länder eine bahnbrechende Vereinbarung getroffen, um den Schutz von Natur und Biodiversität zu finanzieren. Dieses Abkommen, bekannt als Globaler Naturpakt, zielt darauf ab, bis 2030 30 % der weltweiten Land- und Meeresgebiete zu schützen. Um dies zu erreichen, haben sich die Industrieländer verpflichtet, bis zum Ende des Jahrzehnts jährlich bis zu 30 Milliarden Dollar bereitzustellen, mit einem sofortigen Ziel von 19 Milliarden Dollar pro Jahr.

Ein robustes Überwachungsrahmenwerk wird die effektive Umsetzung des Plans sicherstellen und markiert einen bedeutenden Fortschritt, nachdem frühere Verhandlungen in Cali ins Stocken geraten waren. Die Konferenz bereitete auch den Weg für den bevorstehenden globalen Klimagipfel in Brasilien. Bemerkenswert ist, dass das Abkommen die Länder ermutigt, Subventionen für umweltschädliche Industrien abzubauen und die Bedeutung von Schulden-gegen-Natur-Tauschgeschäften und Biodiversitätsausgleichen als innovative Finanzierungsmechanismen zu betonen.

Trotz der Abwesenheit der Vereinigten Staaten, die sich von internationalen Umweltabkommen distanziert haben, stellt der Pakt eine kollektive Anstrengung dar, den alarmierenden Rückgang von Wildtierpopulationen und Ökosystemen umzukehren. Umweltorganisationen wie Greenpeace und WWF haben das Abkommen als "Hoffnungsschimmer" für Naturschutzbemühungen gewürdigt und die beispiellose Zusammenarbeit zwischen den Nationen anerkannt.

Der Erfolg von COP16 unterstreicht die dringende Notwendigkeit globaler Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Biodiversitätsverlustes, wobei die Mobilisierung sowohl öffentlicher als auch privater Ressourcen entscheidend ist. Während die Welt auf den nächsten Klimagipfel zusteuert, dient das Rom-Abkommen als entscheidender Schritt im globalen Engagement zum Erhalt des natürlichen Erbes unseres Planeten.

DER SPIEGEL
28. Februar 2025 um 06:26

COP16 in Rom: Uno-Artenschutzkonferenz einigt sich auf Finanzierungsplan - DER SPIEGEL

Umwelt
Politik
Finanzen
Rund 200 Länder einigten sich in Rom auf einen mehrjährigen Finanzierungsplan zum Schutz von Natur und Artenvielfalt; der "Weltnaturvertrag" mit 30%-Flächenschutz-Ziel bis 2030 wurde vereinbart; ein Überwachungsmechanismus soll die Umsetzung überprüfen. Zuvor war die COP16 in Cali gescheitert, da nicht genug Staaten vertreten waren.
Deutsche Welle
28. Februar 2025 um 10:40

UN-Naturkonferenz: Hoffnungsschimmer für den Artenschutz

Politik
Umwelt
Finanzen
Technologie
UN-Naturkonferenz in Rom beschließt Finanzierungsplan für Artenschutz; 20 Mrd. USD jährlich bis 2030; Länder sollen Förderungen für klimaschädliche Industrien beenden; Beobachtungsmechanismus zur Überprüfung der Umsetzung; Konferenz war Fortsetzung der COP 16 in Cali; nächster Weltklimagipfel findet in Brasilien statt; Greenpeace fordert mehr Geld und Schutz von Lebensräumen von der künftigen Bundesregierung; USA haben sich vom Pariser Klimaabkommen verabschiedet und verhandelten nicht mit; KI..
EL PAÍS
28. Februar 2025 um 10:48

Die Länder einigen sich auf einen Fahrplan für die Finanzierung des Biodiversitätsschutzes

Politik
Finanzen
Umwelt
Die UN-Biodiversitätskonferenz COP16 unter dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt hat einen Fahrplan zur Finanzierung des Biodiversitätsschutzes vereinbart. Es wird ein spezifischer Finanzierungsmechanismus mit öffentlichen, privaten und philanthropischen Mitteln eingerichtet, um das Montrealer Abkommen von 2022 zur Erhaltung von 30% der Land- und Meeresflächen umzusetzen.
KW

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