Belgrad erbebt: Massendemonstrationen gegen Korruption und autokratische Tendenzen
In Serbien hat eine Welle von Massendemonstrationen die Hauptstadt Belgrad erfasst, bei denen Zehntausende gegen die weitverbreitete Korruption der Regierung demonstrieren. Die Proteste, die hauptsächlich von Universitätsstudenten angeführt werden, sind eine Reaktion auf einen tragischen Vorfall in Novi Sad, bei dem der Einsturz eines Bahnhofsgebäudes 15 Menschenleben forderte. Dieser Unfall hat die öffentliche Empörung gegenüber der Regierung von Präsident Aleksandar Vučić verstärkt.
Die Demonstrationen haben sich zu einer bedeutenden Bewegung gegen die wahrgenommenen autokratischen Tendenzen und die Korruption der Regierung entwickelt. Trotz der Warnungen von Präsident Vučić vor möglicher Gewalt und Anschuldigungen gegen westliche Geheimdienste, die angeblich die Proteste beeinflussen, sind die Versammlungen größtenteils friedlich geblieben. Dennoch sind die Spannungen hoch, da Regierungsanhänger, darunter Ultranationalisten und Hooligans, in der Gegend gemeldet wurden, was Bedenken hinsichtlich möglicher Zusammenstöße aufkommen lässt.
Die Proteste fordern Rechenschaftspflicht und Gerechtigkeit mit einem starken Fokus auf die Etablierung der Rechtsstaatlichkeit und die Beendigung der Korruption. Die Europäische Union und die Vereinten Nationen haben die serbische Regierung aufgefordert, das Recht auf friedliche Versammlung zu respektieren. Im Gegensatz dazu wurde die serbische Regierung beschuldigt, die demokratischen Freiheiten zu untergraben, was die Situation weiter verschärft.
Die Proteste gelten als die größten in Serbien seit dem Sturz von Slobodan Milošević im Jahr 2000 und zeigen den wachsenden Wunsch der Öffentlichkeit nach Veränderung. Während Studenten und Bürger weiterhin die Straßen füllen, wächst der Druck auf die Regierung Vučić, auf die Forderungen der Demonstranten einzugehen und wesentliche Reformen umzusetzen, um das Vertrauen der Öffentlichkeit wiederherzustellen.
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