2025-03-21 10:30:12
Klimawandel
Nature

Dringender Aufruf zur Gletscherbewahrung

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Gletscher auf der ganzen Welt verschwinden in alarmierendem Tempo, wobei die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) dringende Warnungen vor den kaskadenartigen Konsequenzen dieses Phänomens ausgibt. Die Generalsekretärin der WMO, Celeste Saulo, hat die entscheidende Bedeutung der Erhaltung von Gletschern für das Überleben hervorgehoben. Jüngste Studien, wie das von Alejandro Blázquez geleitete und vom Weltgletscherüberwachungsdienst (WGMS) koordinierte GlaMBIE-Projekt, zeigen einen erschütternden Verlust von 5% des globalen Gletschervolumens seit dem Jahr 2000. Dieser Verlust variiert regional, wobei einige Gebiete einen beispiellosen Eisrückgang erleben.

Die Konsequenzen des Gletscherschmelzens gehen weit über den Anstieg des Meeresspiegels hinaus, der um 30-35 Zentimeter zunehmen könnte, wenn Gletscher außerhalb der Antarktis und Grönlands weiterhin Eis verlieren. Die schmelzenden Gletscher sind eine bedeutende Quelle für Süßwasser, und ihr Schwund stellt eine direkte Bedrohung für die Wasserversorgung von Millionen weltweit dar. Darüber hinaus erhöht der Verlust von Gletschern das Risiko von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und hat schwere Auswirkungen auf Ökosysteme.

Seit 1975 haben Gletscher über 9.000 Milliarden Tonnen Eis verloren, ein Trend, der hauptsächlich durch den Klimawandel getrieben wird. Die Situation ist insbesondere in Regionen wie Skandinavien und Nordasien besonders ernst, die rekordverdächtige Verluste an Eismassen verzeichnet haben. Ohne sofortige und robuste Klimamaßnahmen könnten viele Gletscher das 21. Jahrhundert nicht überleben. Angesichts dieser Herausforderungen wurden internationale Initiativen ins Leben gerufen, um Gletscher zu bewahren und den Klimawandel zu mildern, wobei die UN das Jahr 2025 zum "Internationalen Jahr der Gletscherbewahrung" erklärt hat. Diese globale Anstrengung zielt darauf ab, die Erderwärmung auf 2°C zu begrenzen und die verbleibenden Gletscher vor dem vollständigen Verschwinden zu retten.

EL PAÍS
21. März 2025 um 09:45

Die Gletscher der Welt verlieren drei Olympia-Schwimmbecken pro Sekunde: WMO warnt vor einer 'Lawine von kaskadenartigen Auswirkungen'

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) warnt vor einer Lawine von kaskadenartigen Auswirkungen aufgrund des Gletscherschmelzens, das sich in den letzten zehn Jahren mit einer Rate von 36% beschleunigt hat. Die Gletscher der Welt haben seit dem Jahr 2000 durchschnittlich 273 Milliarden Tonnen Eis pro Jahr verloren, was drei Olympia-Schwimmbecken pro Sekunde entspricht. Dieser Trend hat sich verschlimmert, da die Gletscher außerhalb von Antarktika und Grönland genug Eis enthalten, um einen..
Deutsche Welle
21. März 2025 um 05:11

Die Gletscher schmelzen schneller, warum ist das wichtig?

Gletscher schmelzen in rekordverdächtigem Tempo; Verlust von 9000 Milliarden Tonnen Eis seit 1975; Auswirkungen auf Süßwasserversorgung, Naturgefahren und Meeresspiegel; Klimawandel als Haupttreiber; Internationale Initiativen zur Erhaltung; Katastrophale Gletscherausbrüche; Klage gegen RWE; Pariser Klimaziele noch erreichbar; WMO-Generalsekretärin warnt vor Risiken; Fotograf dokumentiert Gletscherschwund; Artikel aus dem Englischen adaptiert von Anke Rasper, Redaktion Tamsin Walker.
AFP
21. März 2025 um 08:51

UNO: Gletschermasse geht im dritten Jahr in Folge in allen Gletscherregionen zurück

Laut UNO ist die weltweite Gletschermasse im dritten Jahr in Folge in allen Gletscherregionen zurückgegangen. 2024 war das viertschlimmste Jahr für die Gletscherschmelze seit Beginn der Aufzeichnungen. Vor allem die Gletscher in Skandinavien und Nordasien erlebten einen Rekordverlust an Eismasse. Sollte das Eis weiter im aktuellen Tempo schmelzen, würden viele Gletscher das 21. Jahrhundert nicht überleben. Seit 1975 haben die Gletscher in den meisten Weltregionen mehr als 9000 Milliarden Tonnen..
Tagesschau - Wissenschaft und Forschung
21. März 2025 um 07:53

Erster Welttag der Gletscher Das Wasserschloss Europas schmilzt

Die Schweizer Alpen, das "Wasserschloss Europas", erleben einen dramatischen Gletscherschwund. Allein der Aletschgletscher hat in den letzten Jahren einen Kubikkilometer Eis verloren. Insgesamt haben die Schweizer Gletscher 38% ihres Eisvolumens eingebüßt. Die Forschungsstation Jungfraujoch in 3.500 Metern Höhe bietet einen spektakulären Blick auf die Gipfel von Jungfrau, Gletschhorn und Aletschhorn. Laut dem Gletschermessnetz GLAMOS und dem World Glacier Monitoring Service (WGMS) gab es 2023..
KW

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