2025-04-01 10:30:08
Asien
Gesundheit

Myanmar: Erdbebenhilfe in der Krise

Bild mit freundlicher Genehmigung von : AFP (SAI AUNG MAIN)

Myanmar kämpft mit einem verheerenden Erdbeben der Stärke 7,7, das eine Spur der Zerstörung und eine humanitäre Krise hinterlassen hat. Die Katastrophe hat über 2.700 Menschenleben gefordert, mit Tausenden weiteren Verletzten und Vermissten. Die am stärksten betroffenen Gebiete sind Mandalay und Sagaing, wo eingestürzte Gebäude und beschädigte Infrastrukturen die Rettungsbemühungen behindern.

Während internationale Hilfe eintrifft, wachsen die Bedenken über ihre effektive Verteilung. Die Militärjunta, berüchtigt für die Umleitung von Hilfsgütern, sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, humanitäre Hilfe zu blockieren, was die Krise verschärft. Diese Herausforderung wird durch anhaltende Bürgerkriegsunruhen verstärkt, die die Hilfsoperationen verkomplizieren.

China hat eine führende Rolle bei den Hilfsbemühungen übernommen und erhebliche finanzielle Unterstützung zugesagt sowie Rettungsteams entsandt. Allerdings schürt der Bürgerkrieg die Befürchtung, dass die Hilfe nicht diejenigen erreicht, die sie dringend benötigen. Im Gegensatz dazu hat sich die USA nur langsam mobilisiert, teilweise wegen der Auflösung von USAID, was eine Lücke in der sofortigen Unterstützung hinterlässt.

Die internationale Gemeinschaft, einschließlich der ASEAN-Staaten, mobilisiert Ressourcen und koordiniert Bemühungen, um Hilfe zu leisten. In der Zwischenzeit arbeiten lokale Freiwillige und Rettungsteams aus Ländern wie Malaysia und Hongkong unermüdlich unter schwierigen Bedingungen, wie Nachbeben und Landminen.

Die Weltgesundheitsorganisation hat den Notstand ausgerufen und warnt vor erhöhten Krankheitsrisiken aufgrund der Folgen des Bebens. Während Myanmar eine nationale Trauerperiode einlegt, bleibt der weltweite Fokus darauf, sicherzustellen, dass die Hilfe die betroffene Bevölkerung erreicht, wobei der Bedarf an transparenten und effektiven Vertriebskanälen betont wird, um das Leid der von dieser immensen Tragödie Betroffenen zu lindern.

Frankfurter Rundschau
31. März 2025 um 13:04

Den Menschen helfen, nicht der Junta

Myanmar ist nach einem schweren Erdbeben stark betroffen. Die Militärjunta, die einen Bürgerkrieg provozierte, kontrolliert nicht mehr alle Gebiete. Die Nationale Einheitsregierung verfügt über eine eigene Armee. Hilfsgelder müssen in die richtigen Kanäle geleitet werden, da das Militär bekannt dafür ist, Hilfen abzuführen.
Diplomacy - South China Morning Post
1. April 2025 um 09:09

China führt Hilfe für vom Erdbeben betroffenes Myanmar an. Aber wird der Bürgerkrieg die Hilfsanstrengungen behindern?

Ein starkes Erdbeben der Stärke 7,7 hat Myanmar getroffen, bei dem mindestens 1.700 Menschen ums Leben gekommen sind und Tausende weitere verletzt wurden. China hat die Hilfsanstrengungen angeführt, aber die Auswirkungen des Bürgerkriegs auf die Verteilung der Hilfe sind eine Sorge. Die geschätzte Opferzahl könnte aufgrund schlechter Kommunikationsnetze und weitreichender Zerstörung deutlich höher sein. Bilder von Chinas Gaofen-Satelliten zeigen, dass fast 70% der Gebäude in Mandalay schwer be..
The Guardian
1. April 2025 um 14:10

Myanmar-Junta wird beschuldigt, Hilfe für Erdbeben-Opfer zu blockieren, während Luftangriffe weitergehen

Das myanmarische Militär sieht sich Kritik ausgesetzt, weil es die Hilfe für Erdbebenüberlebende blockiert, während internationale Organisationen 'ungehinderten Zugang' zu humanitärer Hilfe fordern. Ärzte aus Australien haben dem Junta vorgeworfen, Vorräte zu beschlagnahmen, wodurch die betroffenen Gebiete in einem katastrophalen Mangel an Grundbedürfnissen wie Nahrung und Wasser sind. Die Handlungen des Militärs werden durch anhaltende Luftangriffe auf Dörfer verschärft, wobei der UN-Sonderbe..
DER SPIEGEL
1. April 2025 um 05:21

Myanmar: Nach dem Erdbeben gehen offenbar die Leichensäcke aus - DER SPIEGEL

Ein schweres Erdbeben von Stärke 7,7 hat Myanmar verwüstet und tausende Menschen das Leben gekostet. Die Zahl der Toten beläuft sich nach Angaben der Militärjunta auf über 2.000, bei etwa 3.900 Verletzten. Hilfe aus aller Welt ist eingetroffen, aber die Sorge besteht, dass die Militärjunta die Spenden für andere Zwecke verwendet als für Katastrophenhilfe. Die humanitäre Lage bleibt verzweifelt, und Experten warnen vor einer weiteren Anzahl von Opfern.
KW

Account

Warteliste für den personalisierten Bereich


Welcome!

InfoBud.news

infobud.news ist ein KI-betriebener Nachrichtenaggregator, der weltweite Nachrichten vereinfacht und individuell anpassbare Feeds in mehreren Sprachen für maßge- schneiderte Einblicke in Technologie, Finanzen, Politik und mehr bietet. Aufgrund der Diversität der Nachrichten- quellen bietet es präzise und relevante Nachrichtenaktualisierungen, wobei es sich voll und ganz auf die Fakten fokussiert ohne dabei die Meinung zu beeinflussen. Mehr erfahrenExpand