2025-04-02 17:55:09
Kriminalität
Regierung
Politik

Zunehmende Jugendgewalt: Handlungsbedarf

Aktuelle Statistiken zeigen einen beunruhigenden Anstieg der Gewaltkriminalität unter Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Obwohl die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) gewisse Einschränkungen aufweist, deuten sie darauf hin, dass die Vorfälle von Gewalt alarmierende Ausmaße erreicht haben, insbesondere seit Beginn der Corona-Pandemie.

Experten führen diesen Anstieg auf erhöhten psychischen Stress und zunehmende Kinderarmut zurück. Trotz dieser Erkenntnisse fehlen auffällig effektive politische Maßnahmen, um die zugrunde liegenden sozialen Probleme anzugehen.

Die Statistiken verdeutlichen auch eine bedeutende Lücke, da viele Straftaten, insbesondere solche im Zusammenhang mit sexueller Gewalt, nicht gemeldet werden. Kritiker warnen davor, dass die Daten überinterpretiert werden könnten, was möglicherweise öffentliche Ängste schürt.

Nichtsdestotrotz ist die Korrelation zwischen der Notlage der Jugend und der steigenden Kriminalität unbestreitbar. Da die Gewalt eskaliert, ist es für die Politik zwingend erforderlich, entschlossene Maßnahmen zu ergreifen, um gefährdete Jugendliche zu unterstützen und die Faktoren zu mindern, die zu diesem Anstieg kriminellen Verhaltens beitragen.

Frankfurter Rundschau
2. April 2025 um 15:47

Mehr Gewaltkriminalität durch Kinder und Jugendliche – es fehlen Antworten auf die soziale Not

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) in Deutschland liefert kein vollständiges Bild der Kriminalitätslage, da sie Lücken aufweist und nicht alle Delikte erfasst. Dennoch zeigt sie einen Anstieg der Gewaltkriminalität, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Experten sehen die Ursachen in der hohen psychischen Belastung junger Menschen seit der Corona-Pandemie sowie in wachsender Kinderarmut. Allerdings fehlen bislang konkrete politische Maßnahmen, um diese sozialen Probleme anzugehen.
Berliner Zeitung
2. April 2025 um 13:32

Polizeiliche Kriminalitätsstatistik: Corona-Lockdown hat junge Menschen kriminell gemacht

Rückgänge bei Laden- und Fahrraddiebstählen, aber Anstieg von Straftaten im Zusammenhang mit LSD und neuen psychoaktiven Stoffen. Keine Entlastung der Polizei durch Teillegalisierung von Cannabis.
sueddeutsche
2. April 2025 um 15:34

SZ am Abend: Nachrichten vom 2. April 2025

Die Gewaltkriminalität in Deutschland ist 2024 auf 217.000 Taten gestiegen, insbesondere bei Minderjährigen und ausländischen Tätern. Das Bundeskriminalamt führt den Anstieg bei Jugendlichen auf psychische Belastungen durch die Corona-Pandemie zurück. In einem weiteren berichteten Fall hat Europol ein großes pädokriminelles Netzwerk mit fast zwei Millionen Nutzern aufgedeckt, wobei 79 Verdächtige festgenommen wurden. Zudem musste der Chef der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Bernhard Maaz,..
Tagesschau
2. April 2025 um 07:18

Was sagt die Kriminalstatistik - und was nicht?

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) erfasst nicht alle Straftaten, sondern nur das "Hellfeld" - Taten, die bei der Polizei angezeigt und bearbeitet werden. Wichtige Bereiche wie Staatsschutzdelikte, Verkehrsdelikte, Ordnungswidrigkeiten, Finanz- und Steuerdelikte sowie Kontrolldelikte fehlen. Zudem gibt es ein großes "Dunkelfeld" bei Delikten wie sexueller Belästigung oder sexueller Gewalt gegen Kinder. Änderungen in der PKS können auch auf Anzeige- oder Ermittlungsschwankungen beruhen. K..
KW

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