2025-03-02 13:29:08
Gesundheit
Wirtschaft

Dringender Aufruf zur Kostenkontrolle bei Krankenkassen

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Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland kämpfen mit einer erheblichen Finanzkrise, da ihr Defizit auf 6,2 Milliarden Euro angestiegen ist und die bisherigen Erwartungen um 700 Millionen Euro übertroffen hat. Dieser alarmierende finanzielle Engpass hat die Vertreter der Krankenkassen dazu veranlasst, die politischen Entscheidungsträger zu dringenden Maßnahmen zur Stabilisierung der Finanzen der Kassen aufzurufen. Die Beitragssätze für diese Versicherungspläne sind bereits auf durchschnittlich 17,5 Prozent gestiegen, was einen historischen Höchststand markiert.

Doris Pfeiffer, Leiterin des GKV-Spitzenverbandes, hat gewarnt, dass ohne sofortige politische Intervention die Beitragssätze bis 2026 weiter ansteigen könnten, was Millionen von Versicherten betreffen würde. Sie hat sich für einen grundlegenden Wandel in der Gesundheitspolitik ausgesprochen und betont, dass es einer Ausgabengrenze bedarf. Das vorgeschlagene Ausgabenmoratorium würde sicherstellen, dass Versicherer nicht mehr ausgeben, als sie an Beiträgen einnehmen, bis strukturelle Reformen das finanzielle Gleichgewicht wiederherstellen können.

Die finanzielle Belastung des Krankenkassensektors wird auf "galoppierende Ausgaben" zurückgeführt, wobei die Kassen oft hohe Kosten für minderwertige Qualität zahlen. Krankenhäuser, Pharmaunternehmen und Ärzte waren die Nutznießer des aktuellen Systems, während die Beitragszahler die Last trugen. Pfeiffer schlägt vor, die Kosten für Bürger, die Grundsicherung erhalten, auf Steuereinnahmen zu übertragen, was die Belastung um 10 Milliarden Euro lindern könnte.

Nach den Bundestagswahlen haben vorläufige Gespräche zwischen der Union und der SPD begonnen, und weitere Verhandlungen sollen fortgesetzt werden. Die Krankenkassen drängen auf entschlossene Maßnahmen, um die steigenden Beiträge zu stoppen, und fordern eine umfassende Überarbeitung des Gesundheitsausgabenmanagements.

AFP
2. März 2025 um 09:44

Krankenkassen mit noch höherem Defizit - Deckelung von Ausgaben gefordert

Politik
Finanzen
Krankenkassen fordern Maßnahmen zur Finanzstabilisierung; Defizit 2021 bei 6,2 Mrd. Euro; Beitragssätze bereits auf 17,5% gestiegen; Forderung nach Ausgabenmoratorium bis Strukturreformen.
Der Spiegel
2. März 2025 um 08:16

Krankenkassen: Defizit höher als erwartet – Verband fordert Maßnahmen

Wirtschaft
Politik
Das Defizit sei mit 6,2 Milliarden Euro weit größer gewesen als zuletzt vermutet, klagt der Spitzenverband der Krankenkassen. Von einer möglichen Schwarz-Roten-Koalition werden Stabilisierungsmaßnahmen erwartet.
DER SPIEGEL
2. März 2025 um 08:16

Krankenkassen: Defizit höher als erwartet – Verband fordert Maßnahmen - DER SPIEGEL

Wirtschaft
Politik
Krankenkassen-Defizit von 6,2 Milliarden Euro; Verband unter Leitung von Doris Pfeiffer fordert Ausgabenmoratorium ohne Preis- oder Honorarerhöhungen, um Zeit für notwendige Strukturreformen zu gewinnen; Von möglicher Schwarz-Roter-Koalition werden Stabilisierungsmaßnahmen erwartet; Ohne Handeln der Politik dreht sich die Beitragsspirale weiter, was für Millionen Versicherte und deren Arbeitgeber steigende Beiträge bedeutet; Ausgabendynamik ungebrochen, Beitragssätze auf Allzeithoch gestiegen.
KW

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