2025-03-17 13:29:11
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EU und USA: Zölle eskalieren

Bild mit freundlicher Genehmigung von : AFP (NICOLAS TUCAT)

Der anhaltende Zollkonflikt zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten verschärft sich und hat erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Die EU erweitert ihre Schutzmaßnahmen für die Stahlindustrie als Reaktion auf die Bedrohung durch globale Überkapazitäten und die von den USA verhängten Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium. Diese Maßnahmen beinhalten Zölle auf US-Produkte, insbesondere solche aus Staaten mit republikanischer Führung.

Trotz der Vergeltungsmaßnahmen bleibt die EU dem Dialog verpflichtet und sucht eine diplomatische Lösung. Unterdessen hat Präsident Trump vor weiteren Maßnahmen gewarnt, falls die EU ihre Pläne nicht zurückzieht. Der Austausch von Zöllen hat bereits begonnen, Investitionen und Handel zu beeinflussen und bedroht transatlantische Geschäfte im Wert von 9,5 Billionen Dollar jährlich, wie die Amerikanische Handelskammer hervorhebt.

Zusätzlich zur Komplexität äußerte der französische Premierminister Bedenken über die Entscheidung der EU, amerikanischen Bourbon ins Visier zu nehmen, und schlug vor, dass dies ein strategischer Fehler gewesen sein könnte. Dieser Schritt hat Drohungen von Trump hervorgerufen, der einen 200%igen Zoll auf EU-Weine und Spirituosen vorgeschlagen hat, falls die EU ihre geplante Bourbon-Steuer umsetzt. Der französische Premierminister plädiert für Gespräche, um weiteren Schaden zu vermeiden, insbesondere für Industrien wie den französischen Cognac, der bereits von chinesischen Zöllen betroffen ist.

Inmitten dieser Spannungen ist die EU entschlossen, ihre Industrien zu schützen, aber beide Seiten stehen unter Druck, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Die Situation unterstreicht die Notwendigkeit sorgfältiger Verhandlungen, um eine weitere Eskalation zu verhindern und die Stabilität des globalen Handels zu sichern.

Frankfurter Rundschau
17. März 2025 um 11:32

EU reagiert auf Strafzoll-Chaos – und will schlägt mit eigenen Zöllen zurück

Wirtschaft
Finanzen
Politik
Die EU reagiert auf neue US-Zölle mit eigenen Gegenzöllen. Die Maßnahmen treffen zunächst Stahl-Exporte, der zweite Schritt fällt deutlich drastischer aus und zielt auf republikanisch gesinnte Bundesstaaten.
n-tv.de
17. März 2025 um 06:38

23-seitiger Aktionsplan: EU plant vorzeitige Verlängerung von Stahl-Zöllen - n-tv.de

Politik
Wirtschaft
Laut einem 23-seitigen Aktionsplan plant die EU, Schutzmaßnahmen für die Stahlindustrie zu verlängern, da nach Untersuchungen der EU-Kommission die strukturellen globalen Überkapazitäten eine ernsthafte Bedrohung für die Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie darstellen. Die EU hat bereits mehrere Handelsschutzmaßnahmen ergriffen, die jedoch Ende Juni 2026 auslaufen. Die Maßnahmen umfassen Schutzzölle, wenn Kontingente erreicht werden, und eine mögliche Anpassung. Die..
Tagesspiegel
17. März 2025 um 06:35

Bericht über Aktionsplan wegen „Ausnahmesituation“: EU bereitet offenbar ebenfalls Zölle auf Stahl-Importe vor

Politik
Wirtschaft
Umwelt
Der Aktionsplan der EU-Kommission sieht eine Verlängerung der Schutzmaßnahmen für Stahl vor, um die europäische Stahlindustrie vor den anhaltenden globalen Überkapazitäten zu schützen. Als Reaktion auf die neuen US-Einfuhrzölle hat die EU Gegenmaßnahmen auf ausgewählte US-Produkte beschlossen, die besonders republikanisch geführte US-Bundesstaaten treffen sollen.
n-tv.de
17. März 2025 um 09:07

Mouse Investments Due to Tariffs: American Chamber of Commerce Warns of Billion-Dollar Damage - n-tv.de

Politics
Economy
The American Chamber of Commerce is warning of a billion-dollar damage through the trade conflict between Europe and America. The customs dispute threatens transatlantic transactions worth $9.5 billion per year. The most important flows of goods and services between the US and Europe already amount to $1.3 billion. The EU has presented plans for retaliatory measures. US President Donald Trump is threatening tariffs of 200 percent on wine and spirits from the EU.
KW

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