2025-04-02 22:55:11
Politik
Regierung

Politik in der Krise: AfD-Aufstieg als Weckruf für Reformstau in Deutschland

Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, führt den Aufstieg der Alternative für Deutschland (AfD) auf das Handeln der Unionsparteien und der Sozialdemokratischen Partei (SPD) zurück. Laut Fratzscher zeigen die aktuellen Koalitionsverhandlungen einen Mangel an Mut und klarer Richtung bei diesen Parteien. Er kritisiert ihren Schwerpunkt auf den Schutz ihrer Wählerbasis statt notwendige Reformen einzuleiten.

Fratzscher argumentiert, dass Deutschland grundlegende Veränderungen in Bereichen wie Bürokratie, Regulierung, Innovation, Bildung, Föderalismus und Migrationspolitik benötigt. Der Ökonom stellt fest, dass die Ergebnisse der Koalitionsgespräche bisher auf eine Fortsetzung des Status quo hindeuten, was seiner Meinung nach zu wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Stagnation führen wird. Dieses wahrgenommene Nichtstun und die Bewahrung bestehender Interessen werden als Faktoren angesehen, die zur wachsenden Popularität der AfD beitragen.

Aktuelle Umfragen spiegeln diesen Trend wider, wobei die AfD nahezu die Unterstützung der Union erreicht. Eine Forsa-Umfrage zeigte die CDU/CSU bei 25 Prozent, während die AfD 24 Prozent erreichte. In regionalen Umfragen zeigen sich ähnliche Muster, wie in Rheinland-Pfalz, wo die AfD an Boden gewinnt.

Die politische Landschaft wird durch Diskussionen über andere Parteien, wie die Wagenknecht-Partei, und deren Interaktionen mit der AfD weiter verkompliziert. Der Bericht betont die Notwendigkeit, die Beweggründe hinter der Unterstützung der AfD durch die Wähler zu verstehen, anstatt sie pauschal zu verurteilen. Ohne diese zugrunde liegenden Probleme anzugehen, warnt Fratzscher, könnte die AfD ihre Präsenz in zukünftigen Wahlrunden stärken.

AFP
2. April 2025 um 15:38

DIW-Chef Fratzscher macht Union und SPD für Erstarken der AfD verantwortlich

Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, hat die Union und die SPD für den Anstieg der AfD-Umfragewerte verantwortlich gemacht. Er kritisierte, dass beiden Parteien der Mut fehle, notwendige Reformen in Bereichen wie Bürokratie, Bildung und Migration anzugehen. Fratzscher wies darauf hin, dass die aktuellen Koalitionsgespräche enttäuschende Ergebnisse liefern und einen Stillstand in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung bedeuten. Eine For..
Tagesspiegel
2. April 2025 um 17:35

„Geht um Schutz der eigenen Wählerklientel“: Fratzscher macht Union und SPD für Erstarken der AfD verantwortlich

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, macht Union und SPD für den Aufstieg der AfD verantwortlich. Er kritisiert, dass die Koalitionsverhandlungen zeigen, dass es den Parteien an Mut und Klarheit mangelt. Stattdessen gehe es ihnen vor allem um den Schutz ihrer Wählerklientel, anstatt notwendige Reformen umzusetzen. Fratzscher sieht in den bisherigen Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen eine Fortsetzung des Status quo, was wirtschaftlichen und ges..
morgenpost
2. April 2025 um 16:38

Überholt die AfD jetzt die CDU? Das antwortet der Forsa-Chef

Die Union rutscht ab, die AfD holt auf. Forsa-Chef Güllner prognostiziert, wie es nun weiter geht – und sagt, wo Merz Fehler gemacht hat.
AFP
2. April 2025 um 13:53

Umfrage: CDU in Rheinland-Pfalz deutlich vor regierender SPD

Eine aktuelle Umfrage zeigt die CDU in Rheinland-Pfalz mit 28 Prozent deutlich vor der regierenden SPD, die auf 21 Prozent kommt. Die AfD folgt mit 19 Prozent und könnte ihr Ergebnis im Vergleich zur Wahl 2021 mehr als verdoppeln. Die Grünen und die Linke erreichen jeweils neun Prozent, während die FDP voraussichtlich mit zwei Prozent an der Fünfprozenthürde scheitert. Die nächste Landtagswahl ist für den 22. März 2026 angesetzt.
KW

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